E-Government: JA wir wollen einen effizienten Staatsbetrieb!

E-Voting? Nein danke, non merci, no grazie!

Helfen Sie mit, diesen gefährlichen Unsinn zu stoppen!
Aidez-nous d’arrêter ce non-sens dangereux pour la démocratie!
Aiuti a fermare queste pericolose sciocchezze!

Geheimdienste werden uns bald heikle politische Entscheidungen abnehmen und wir bezahlen dafür?
Les agences de renseignement étrangères vont bientôt influencer les décisions politiques délicates, et nous payons pour cela?
Le agenzie di intelligence presto porteranno via delicate decisioni politiche e noi paghiamo per questo?


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E-Voting ist kein optimierter Verwaltungsakt. Die Ergebnisermittlung von Volksentscheiden lässt Zweifel übrig. Die Souveränität des Volkes ist bedroht.

Unnötig + teuer = Unsinnig
Unsicher + Intransparent = Gefährlich

Wenn E-Voting intransparent ist, so ist es nicht vertrauenswürdig. Wenn es transparent ist, muss es sehr sicher sein, damit ein Gegner es nicht überlisten kann.

Die Sicherheit von E-Voting ist aber nicht einmal auf dem Papier gefordert. Nur die 'Verifizierbarkeit'! Und selbst diese braucht es nicht, solange nicht >50% der Stimmbürger damit wählen können. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie selbst:

Verordnung über E-Voting:
Verordnung 161.116
GO E-Voting

Der Praxistest findet seit 14 Jahren im Kanton GE statt. Allerdings wird seit der Behebung eines Konzeptionsfehlers mit dem "Testbetrieb" nur noch die Funktionalität und die Akzeptanz getestet, nicht die Sicherheit.

E-Voting, warum / pourquoi / perché ?


"Wir sind eine technologisch führende Nation"
"Es ist jetzt einfach Zeit für E-Voting..."
"Wir machen alles andere ja auch mit dem Computer und dem Handy..."
"es gibt keine ungültigen Stimmen beim panaschieren/kumulieren..."
"...und da wären noch die Auslandschweizer: die brauchen das..."
"...und vergesst nicht die handicapierten Personen!"

Ende der Argumente
widerlegt: "Die Abstimmungsbeteiligung wächst (insbesondere bei den Jungen), weil es so einfach ist"
widerlegt: "Der Staat spart Geld"

Bild WOZ, 4.7.18


So wie es gemäss den Forschungs-Ergebnissen der BFH sein sollte (aber nicht ist):
Spezifikation der Anforderungen an E-Voting (englisch):
E-Voting CH system specification (>100pages)



Mailverkehr mit der Bundeskanzlei über den vollständigen Zugang zu den Prüfdokumenten
Mailverkehr

Prüfzertifikate der POST AG (deutsch):
Summary
Funktionalität
Infrastruktur und Betrieb
Versuche Eindringen

Universelle Verifizierbarkeit im Verständnis der Post

Was ist E-Voting?
Nichts gegen die mathematische Wissenschaftlichkeit für die Sicherheit. Aber welche politische Instanz soll in der Lage sein, die Umsetzung dieser Spezifikation zu beurteilen? Wie kann man von so einem komplexen Gebilde Vertrauen in der Bevölkerung für ihre Grundrechte abverlangen?

Rien contre la qualité scientifique ou la pertinence des mathématiques pour la sécurité. Mais quelle entité politique pourrait être en mesure de juger la mise en œvre de cette spécification? A partir d'une construction si complexe, comment peut-on gagner la confiance de la population dans le domaine de ses droits fondamentaux?

Niente contro le scienze matematiche per la certezza. Ma quale autorità politica dovrebbe essere in grado di valutare l'attuazione di questa specifica? Come si può chiedere fiducia alla popolazione per i suoi diritti fondamentali in una struttura così complessa?



Mit diesem Video versucht die POST, die Universelle Verifizierbarkeit der Bevölkerung plausibel zu machen. Einwände


E-Voting, warum (so) nicht:
Die wichtigsten Argumente in Kürze

Die Zeit drängt! 2019 will die Bundeskanzlei in 8 Kantonen das flächendeckende E-Voting einführen. Dann stimmen wir mit E-Voting über E-Voting ab. Die Demokratie hat so die Chance, sich selbst abzuschaffen.


Prof. Erich Neuwirth, ehem. Uni Wien, 19.05.2009, 'Zauberlehrlinge des E-Votings'
Volker Birk b-log, 21.08.2016 'Weshalb E-Voting keine gute Idee ist',
Volker Birk b-log, 15.1.2018 'Digitale Demokratie ist keine Demokratie'
Computer Chaos Club (CCC),26.2.2018, Stellungnahme zu E-Voting
Thomas Verasani, FDP 27.2.2018, 'e-Voting = Tod der Demokratie?'
Besorgte Bürger in Rapperswil/Jona werden mit E-Voting konfrontiert, 2.03.2018
CCC 2.03.2018, Boykottaufruf für E-Voting und Alternativ-Vorschlag
NZZ Leserbrief N. Bertschinger 2.03.2018
Hirntorsionen, 2.03.2018, 'Das Ende der Demokratie', Blog von Dominic Zschokke
Klein-Report 3.03.2018, 'E-Voting schürt Misstrauen'
Netzwoche vom 7.03.2018 'E-Government fordert Politik und Verwaltungen'
Inside-it 8.03.2018, '250000 Fr. für E-Voting Hacker sind vorhanden'
Sicherheitsforum, 14.03.2018, Prof. Dr. Lubich, 'Gefaehrdete Demokratie'
Inside 22.03.2018, 'Uri will (noch) kein E-Voting'
Patrick Stählin Vortrag an 'LibertyBits' in Sofia 27.04.2018
Bruce Scheier 18.04.2018, 'American elections are too easy to hack. We must take action now'
SwissICT 14.05.2018, Kolumne von ICT Präsident Flatt 'E-Voting: Keine Lust'

evotesim 11.06.2018, 'e-Voting Angreifer Model'
Medienmitteilung NR Dobler/Müller 11.06.2018, 'Ja zu E-Voting, aber Sicherheit kommt vor Tempo'
Coredump 17.06.2018, 'Verletzung Stimmgeheimnis E-Voting SG'

heise online 27.06.2018, 'Schweizer “Crypto Valley”: E-Voting auf Blockchain-Basis in Zug'

Inside-it 28.06.2018, 'Bundesrat: E-Voting soll ordentlicher Abstimmweg werden'
swissinfo 28.06.2018, 'Internet-Demokratie: Misstrauen wächst zu Recht'

Experten kommen zu Wort / Les experts ont leur mot à dire / Gli esperti hanno voce in capitolo

Die meisten unabhängigen Experten aus der Wissenschaft lehnen die Idee 'E-Voting' wegen der grundsätzlichen mangelnden Sicherheit am Internet und dem Verlust des Vertrauens in Folge einer möglichen Manipulation rundum ab. Sie sehen den Staat nicht in der Lage, machbare Lösungen, die sicher, bezahlbar und benutzerfreundlich sind, bereitzustellen. Aufgrund der vielen Cyber-Vorfälle in der letzten Zeit gibt es keinen Anlass, von etwas anderem auszugehen.

Thomas Verasani, FDP, lehnt nur die aktuelle Lösung ab, die er für weder bequem genug noch sicher hält. Er ist u.a. der Meinung, der Staat müsste - als Vorbedingung - den Bürger vor Cyberattacken schützen. Dazu müsste man noch ein paar Regeln im Bereich Datenschutz und Überwachung ändern oder erstellen. Damit wäre - seiner Ansicht nach - ein künftiges E-Voting System sinnvoll. Er macht aber keine Angaben über die ressourcenmässige und politische Machbarkeit.

Konversation mit ICT Präsident Flatt

Die NR Dobler und Müller stellen mit Prof. St. Frei (ETH) einen Angriffssimulator vor. Dort wird versucht, mit statistischen Mitteln eine Manipulation festzustellen.Sie schlagen am 11.6.18 eine Begrenzung des E-Voting Testbetriebs vor. Kommentar. Dieser Fall beweist, dass Angriffe auf den Homecomputer ziemlich einfach sind. Die Reaktion der BK zeigt, dass sie den Nutzer selbst verantwortlich macht für diese Art Risiken.

Neuer Hype in Zug: Mit einem publizitätsträchtigen Versuch beginnt wieder, was zuerst fertiggedacht werden müsste. Technologisch interessant, aber demokratiepolitisch nicht weniger bedenklich: Keine Transparenz, Abstimmgeheimnis, Ressourcenfragen unbehandelt. Interview mit NR Glättli.


in deutsch:
2013
Tagesanzeiger 21.08.2013 'Grüne und SVP wollen das E-Voting im Kt. ZH stoppen'
Computerworld 11.11.2013, 'E-Voting soll verboten werden'
inside 11.11.2013, 'Stoppt ZH E-Voting ?'
NZZ,19.11.2013 'Schwarzmarkt für Wahlergebnisse'

2015
20 Minuten 12.08.2015 'Bund stoppt E-Voting in 9 Kantonen'

2016
DerStandard.at 12.9.2016, Stuxnet oder Was alles möglich ist mit Cyberwaffen'
Carfreitag wordpress (Österreich) 14.9.2016, 'Warum E_Voting wirklich keine gute Idee ist'

2017
BAZ online, 22.02.2017, 'Stoppt E-Voting, sofort!'
20 Minuten vom 18.05.2017 'Wannacry Hackerangriff'
Beobachter 04.07.2017 'Bester Weg Demokratie abzuschaffen'
Luzerner Zeitung vom 18.07.2017, 'E-Voting: An der Sicherheit scheiden sich die Geister'
Sonntagszeitung 15.10.2017 'Maulkorb für Kritiker'

2018
NZZ vom 26.02.2018 'Volksinitiative gegen E-Voting'
SRF Headline 27.02.2018
Tagesanzeiger vom 28.02.2018, 'Bund soll Hackern 1 Million zahlen'
Schweizer Radio, Podcast mit NR Grüter 27.02.2018
Luzerner Zeitung / SR Damian Müller 1.03.2018, 'E-Voting Gegner werden lauter'
Blick am Abend 2.03.2018 'Verführerisch bequem, aber zu gefährlich'
Tagesanzeiger 2.03.2018 'Volksrechte vor Hackern schützen'
Schweizerzeit, 2.03.2018 'E-Voting zum Scheitern verurteilt'
Republik, 2.3.2018 'E-Voting Gegner künden Volksinitiative an'
Tagesanzeiger 3.03.2018, 'E-Voting=Ende der Demokratie'
NZZ, 4.03.2018, 'Abstimmen per Kugelschreiber schützt die Demokratie'
Zürichsee Zeitung, 5.03.2018 'E-Voting Quote geht deutlich zurück'
Radio TOP, 5.03.2018 'Stimmen gegen E-Voting häufen sich'
Südostschweiz, 6.03.2018 'Ernüchterung nach Einbruch beim E-Voting'
Beobachter, 6.03.2018 Gratis Brieflich abstimmen vs. E-Voting
Weltwoche vom 8.03.2018, 'Sie machen es alle'
Weltwoche vom 8.03.2018, Umfrageergebnis E-Voting
Republik, 8.3.2018 'E-Voting, der Schweizer Sonderfall'
Zentralplus, 8.03.2018 'E-Voting, Segen oder Sargnagel?'
swissinfo, 9.03.2018 'Gefährdet E-Voting die demokratischen Grundrechte?'
swissinfo, 10.03.2018, Debatte im Auslandschweizerrat - heftige Vorwürfe, schwache Argumente'
Jungfrauzeitung,11.03.2018, 'Franz Grüter über die Gefahren des E-Votings'
Zentralplus 21.03.2018, 'Übungsabbruch E-Voting im Kt. LU gefordert'
SRF 26.03.2018, 'Hacker - Die Guten und die Bösen'
VOX 3.04.2018, 'Meet the new high-tech solution to Russian election hacking: paper ballots'
NZZ 7.04.2018, 'Leserdebatte: Finden Sie die Schweiz sollte E-Voting aufs Eis legen?'
watson 16.04.2018 'Draussen tobt ein Cyberkrieg'
Top online 16.4.2018 'Volksinitiative gegen E-Voting geplant'
Radio Pilatus 16.4.2018 'Vernetzt: IT-Experten und Hacker gegen E-Voting'
Tagesanzeiger 16.04.2018 'Im Kampf gegen E-Voting gehen die Gegner aufs Ganze'
Tagesanzeiger 17.04.2018 'Kein vorschneller Übungsabbruch'
NZZ 17.4.2018 'E-Voting erhöht die Wahlbeteiligung nicht'
Weltwoche 19.04.2018 'Zuckerberg würde digital wählen'
Weltwoche 19.04.2018 'Aus die Maus'
Basellandschaftliche Zeitung 20.04.2018, 'Stimmen nicht gezählt: Hat die Abstimmungsanlage im Grossen Rat schon vorher nicht richtig funktioniert?'
SRF Kontext 23.04.2018, 'E-Voting eine Gefahr für die Demokratie'
swissinfo 30.04.2018, 'Internet-Demokratie: Misstrauen wächst zu Recht'
heise 03.05.2018, 'Intel-Prozessoren von neuen hochriskanten Sicherheitslücken betroffen, erste Reaktionen von AMD und Intel'
NZZ 11.05.2018, 'E-Voting spaltet die Fachwelt: «Es kann nicht sein, dass die IT-Industrie gar nicht erst versucht, sichere Systeme zu entwickeln.» '
PCTipp 07.06.2018, 'Router Schädling schlimmer als gedacht'
Radio 3fach08.06.2018, 'E-Voting: Sicherheit vor Tempo oder einfach mal drauf los? (mit Podcast 4min)'
swissinfo 11.06.2018, 'Es ist Zeit für einen 27. Kanton im Netz'
NZZ 16.06.2018, 'Totalverbot für E-Voting soll breit diskutiert werden'
Luzerner Zeitung 16.06.2018, 'Gegner machen vorwärts'
Tagesanzeiger 17.06.2018, 'E-Voting: Fragiles Stimmgeheimnis'
NZZ 27.06.2018, 'Bundesrat treibt E-Voting voran – trotz Bedenken'
Luzerner Zeitung 27.06.2018, 'Das Risiko ist es nicht wert
Tagesanzeiger 27.06.2018, 'Grosses Risiko, kleiner Nutzen'
Tagesanzeiger 27.06.2018, 'Plötzlich Politiker'
GMX 28.06.2018, 'Regierungspläne zu E-Voting stossen auf Skepsis'
Schweizmagazin 28.06.2018, 'NSA kann auch vote électronique manipulieren'
Computerworld 29.06.2018, 'Nationalratskommission spricht sich gegen Moratorium für E-Voting aus'
Blick 29.06.2018, 'E-Voting ist eine Gefahr für die Schweizer Demokratie!'
Blick 30.06.2018, 'Militär will Cyberarmee versechsfachen'
Tagesanzeiger 02.07.2018: 'Barbara Schüpbach-Guggenbühl: E-Voting macht die Demokratie besser'
WOZ 04.07.2018: 'Es wird garantiert gehackt'
Luzerner Zeitung 07.07.2018, 'Auch die konventionelle Stimmabgabe ist nicht fehlerfrei'
Luzerner Zeitung 08.07.2018, 'SVP wehrt sich gegen E-Voting'
Tagesanzeiger Magazin 08.07.2018, 'Die Angst vor der E-Diktatur'
Info Sperber 14.07.2018, 'Wenn aus Wutbürgern Votebürger werden'

en français:
RTS, 4.03.2018 'Le scepticisme s'ampifie autour du vote electronique en suisse'
swissinfo, 6.03.2018 'le vote électronique suscite de plus en plus de résistance'
swissinfo 10.03.2018, 'E-voting et relations bancaires au menu des suisses-de-l'etranger'
la liberté 10.3.2018, 'E-voting et relations bancaires au menu des suisses-de-l'etranger'

in italiano:
RSI, 3.3.2018 'E-Voting No grazie'
swissinfo, 6.03.2018 '10 argomenti a favore e contro il voto elettronico'
Ticino News 10.03.2018 'Svizzeri all estero discutono su e-voting e relazioni bancarie'
bluewin 10.03.2018 'Svizzeri all estero discutono su e-voting'
RSI 05.07.2018, 'E-Voting mit Blockchain in Zug'
Ticino libero 08.07.2018, 'Cattaneo spinge l'E-Voting, "aiuterà a votare chi è all'estero o ha difficoltà a recarsi al seggio. Ticino, non dobbiamo essere il fanalino di coda svizzero, abbandoniamo timori e pregiudizi!"'

in english (international) :
NSA Report 01.10.2017 'NSA report: Published intercept'
NY Times 21.02.2018 'The myth of the hacker proof voting machine'
The Intercept 18.02.2018 'Paper ballots are making a comeback'
wired, 5.03.2018 'A Remote Hack Hijacks Android Phones Via Electric Leaks in Their Memory'
swissinfo, 9.03.2018 '10 arguments for and against E-Voting'
swissinfo, 10.03.2018 'Expats between bank accounts and welfare benefits'
CSO Online 02.05.2018, 'Online Voting is impossible to secure, so why are some governments using it?'
Harvard Business Review 21.05.2018, 'The end of Cyber Security'
The Intercept 01.06.2018, 'Here is the Email, the Russians used to try to break into voting systems'
The Hill 12.06.2018, 'Dems unveil push to secure state voting systems'

Aktuelle Medienberichte / Rapports de médias actuels / Rapporti dei media attuali

Nicht nur Blogs von Experten aus den sozialen Medien, sondern auch die klassische Medienlandschaft setzt jetzt auch Fragezeichen hinter die unbegrenzte Digitalisierung und insbesondere gegen E-Voting.

Non seulement les blogs d'experts des médias sociaux, mais aussi le paysage médiatique classique interrogent aujourd'hui aussi la numérisation illimitée et surtout le vote électronique.

Non solo i blog di esperti dei social media, ma anche il panorama dei media classici si stanno ora interrogando sulla digitalizzazione illimitata e soprattutto contro il voto elettronico.





Kommentare zur Diskussion der Auslandschweizerproblematik

Die Auslandschweizer sind die einzigen, die einen echten Nutzen von E-Voting vorweisen können. Aber ist E-Voting wirklich die angemessene Lösung?

Les Suisses de l'étranger sont les seuls à pouvoir démontrer les avantages réels du vote électronique. Mais le vote électronique est-il vraiment la solution appropriée ?

Gli Svizzeri all'estero sono gli unici che possono dimostrare di trarre un reale vantaggio dal voto elettronico. Ma il voto elettronico è davvero la soluzione appropriata?

Ein ausführlicher alternativer Lösungsvorschlag via E-Government für Auslandschweizer findet sich hier

Les documents pour les expatriés suisses pourraient être mis à disposition via une plate-forme décentralisée # EGovernment, qui sera ensuite mise au niveau du consulat / ambassade?

I documenti per gli espatriati svizzeri potrebbero essere resi disponibili tramite una piattaforma decentralizzata dell'EGovernment, che verrà poi posta al livello di consolato / ambasciata?

Die Befürworter von E-Voting im Auslandschweizerrat, im Parlament und in der Verwaltung vergleichen Unzulänglichkeiten Einzelner bei der Briefwahl, sowie die Restrisiken bei der IT generell mit dem Risiko von gezielten Cyberattacken auf die staatlichen Intitutionen.

Les avocats du vote électronique dans le Conseil des Suisses de l'étranger, du Parlement et de l'administration, comparent les insuffisances du vote par correspondance et les contraintes informatiques en général avec le risque de cyberattaques ciblées sur les institutions étatiques.

I sostenitori E-Voting del Consiglio degli Svizzeri Svizzeri, del Parlamento e dell'amministrazione, confrontano le insufficienze delle persone nel ballottaggio assenteista, così come il resto dell'IT generalmente con il rischio di attacchi informatici mirati alle istituzioni statali.


Kommentare zu NZZ Artikel vom 11.5.2018

Die Fachleute, welche für E-Voting arbeiten und es vehement vertreten, wollen die Kosten für Angreifer so hoch treiben, im Glauben, dass diese es dann unterlassen würden. Diese einfache ökonomische Sicht deckt aber weder die Möglichkeiten von Grossmächten ab, noch berücksichtigt sie deren politisch-strategischen Ambitionen. Zudem wird vergessen, dass die Verteidigung von komplexen Systemen immer ein Vielfaches von dem kostet, was ein Angreifer aufzuwenden hätte. Denn der Angreifer muss bloss eine Schwachstelle finden, der Verteidiger muss sie alle kennen und sichern.

Les experts qui travaillent pour le vote électronique et le représentent avec véhémence veulent faire grimper les coûts pour les attaquants si élevés qu'ils croient qu'ils s'abstiendraient de le faire. Cependant, cette vision économique simple ne couvre pas les possibilités des grandes puissances et ne tient pas compte de leurs ambitions politico-stratégiques. On oublie aussi que la défense de systèmes complexes coûte toujours plusieurs fois plus cher que ce qu'un attaquant devrait dépenser. L'attaquant n'a qu'à trouver une seule vulnérabilité, le défenseur doit les connaître et les sécuriser toutes.

Gli esperti che lavorano per l'e-voting e lo rappresentano con forza vogliono far lievitare i costi per gli aggressori a tal punto da indurli ad astenersi dal farlo. Tuttavia, questa semplice visione economica non copre le possibilità delle grandi potenze, né tiene conto delle loro ambizioni politico-strategiche. Si dimentica inoltre che difendere sistemi complessi costa sempre molte volte quello che un attaccante dovrebbe spendere. L'attaccante deve solo trovare una vulnerabilità, il difensore deve conoscerle e proteggerle tutte.

Man vergisst offenbar auch, dass die relevante IT-Industrie nicht in der Schweiz, sondern in den USA beheimatet ist. Die verstehen unter Sicherheit z.B., dass es unmöglich ist, dass dort jemand Kryptologie importiert, die nicht knackbar ist (9/11 Massnahme).

Il semble également que l'on oublie que l'industrie informatique concernée est basée aux États-Unis. Ils comprennent la sécurité comme signifiant, par exemple, qu'il est impossible pour quelqu'un d'importer de la cryptologie qui ne peut pas y être crackée (mesure 9/11).

Sembra inoltre che si dimentichi che l'industria informatica in questione ha sede negli Stati Uniti. Per sicurezza si intende, ad esempio, l'impossibilità per qualcuno di importare crittografia che non può essere incrinata (misura 9/11).

Tagesanzeiger: Sehen Sie sich mal die Kommentare an, Frau Schüpbach-Guggenbühl!
LZ: Fehler bei konventioneller Stimmabgabe: Umso wichtiger die Nachkontrolle und die Transparenz !
TAM: "Der Furor der E-Voting Gegner ist befremdlich". Vielleicht hilft für das bessere Verständnis folgender Leserbrief.











Die Amerikaner zeigen auf, wie die Russen in die Wahlsysteme einzudringen versuchten...

Non è una buona idea, il consigliere nazionale Cattaneo. Perché non hai letto i nostri argomenti contro di essa?

TV Beiträge in deutsch
Youtube 25.09.2012, Roger Burkhardt warnt schon 2012 vor dem Ende der Demokratie
SRF Rundschau 22.11.2017
SRF Tagesschau 28.01.2018
SRF Tagesschau 3.03.2018, Staatskanzlei GE: Sicherheit im Griff (im eigenen Büro?)
3Sat nano, 2.03.2018, Professor H.Lubich FHNW spricht Klartext
SRF Schweiz aktuell 8.03.2018 Kritik am E-Voting
ASR-Sitzung / Séance du CSE 10.03.2018, Morgen, 3 Std. 50 Min.

SRF 6.04.2018, 'Netwars - Krieg im Netz'

Liberty Bits 27.04.2018, 'E-voting, miracle or menace?'
4 Fragen 4 Antworten 16.05.2018, mit NR Franz Grüter
Schweizerzeit TV Magazin 25.04.2018, 'E-Voting, Gefahr für Demokratie?', Diskussion zwischen Fachleuten und Politikern
Sharity Academy 02.06.2018 'Digitale Demokratie: Cyber Security und E-Voting', Diskussion zwischen techn. und jurist. Fachleuten und Verantwortlichen E-Voting, 3 Std 16
SRF Tagesschau 27.06.2018, Bundesrat will E-Voting einführen und zieht entsprechendes Gesetz vor
SRF 10vor10 27.06.2018, Bundesrat will E-Voting einführen und zieht entsprechendes Gesetz vor
Klagemauer TV 04.07.2018, 'Manipulationsgefahr durch E-Voting'
Star TV, ZAC Factor 07.07.2018, NR Claudio Zanetti über E-Voting I
Star TV, ZAC Factor 12.07.2018, NR Claudio Zanetti über E-Voting II

TV en français:
Youtube, 21.11.2017 'Improvements to internet voting in Geneva by Thomas Hofer'
RTS Téléjournal, 3.03.2018 Chancellerie de l'état GE: Suffisemment sécurisé (dans le propre bureau?)

TV in italiano:
RSI Telegiornale 3.03.2018, Cancelleria di Stato GE: Sicurezza sotto controllo (nel tuo ufficio?)

TV in english :
Youtube 28.12.2014 'Why Electronic Voting is a BAD Idea'

TV Sendung Rundschau

Jungparteien von links bis rechts erkennen den Unsinn! Die Öffentlichkeit wird jetzt breit informiert! Datenschützer mahnen an! Experten warnen!

Die Staatskanzlei GE betont ihre Sicherheitsmassnahmen mit ihrem Firewall und vergleicht sich mit Banken.

La Chancellerie d'Etat GE met l'accent sur ses mesures de sécurité avec son firewall et se compare aux banques.

La Cancelleria di Stato GE sottolinea le sue misure di sicurezza con il suo firewall e si confronta con le banche.

'Net Wars' zeigt eine gute Übersicht über die tatsächliche Situation im Internet. Cyberwar ist nicht Science Fiction, sondern ein immer wichtiger werdender Teil des strategischen Potenzials der Grossmächte und damit eine Bedrohung von Kleinstaaten.

'Net Wars' montre une bonne vue d'ensemble de la situation actuelle sur Internet. La cyberguerre n'est pas de la science-fiction, mais une partie de plus en plus importante du potentiel stratégique des grandes puissances et donc une menace pour les petits États.

'Net Wars mostra una buona panoramica della situazione attuale su Internet. La ciberguerra non è fantascienza, ma una parte sempre più importante del potenziale strategico delle grandi potenze e quindi una minaccia per i piccoli Stati.


Hängig im Parlament / En attente au Parlement / In attesa in Parlamento

Der Bundesrat antwortet auf die Interpellation von NR Zanetti 18.3057:
"Die Korrektheit der Ergebnisse muss mit systemunabhängigen Informatikmitteln verifiziert werden können (universelle Verifizierbarkeit). Die Kantone können diese Kontrolle einem vertrauenswürdigen Gremium wie z. B. einem Stimmbüro oder einer Wahlkommission übertragen."

Folgende Fragen stellen sich dazu:
Frage 1: Meint man mit korrekte Ergebnisse auch die durch die allfällige Manipulation des Dialoges zustandegekommenen verschlüsselten E-Couverts (ballots)?
Frage 2: Was sind systemunabhängige Informatikmittel? Solche, die nie am Internet und nie denselben Administratoren ausgesetzt waren?
Frage 3: Welches Stimmbüro ist in der Lage, die Sicherheit solcher Informatikmittel und deren Resultate vertrauenswürdig zu kontrollieren?
Frage 4: Glaubt der Bundesrat, dass die verglichenen Länder andere Anforderungen an E-Voting Systeme haben oder es einfach nicht gut genug können?

Kommentar wie oben.
9 SVP + 1 GPS gegen 5 SP + 4 CVP + 4 FDP + 1 BDP + 1 GLP. Die Parlamentarier stimmen parteipolitisch ab. Sie sehen mehrheitlich unsere Demokratie im E-Labor als "nützliche Testversuche". Sie glauben ausserdem, dass man die Sicherheit auf Gesetzesstufe verordnen kann! Und: Transparenz sei ja schon gut, aber wenn man Transparenz verlange, könne man ja kein E-Voting mehr machen! Kommentar

Die Haltung der Bundeskanzlei / La position de la Chancellerie fédérale / La posizione della Cancelleria federale

3 unverständliche Konklusionen
[1] Phantomargumente oder unerfüllbare Anforderungen? Der Bundeskanzler zählt auf die 'vollständige Verifizierbarkeit', wobei es ein solches Verfahren nach Meinung von Experten gar nicht geben kann, wenn man auf der Stimmanonymität besteht. Wie die hier aufgezeigten Angriffsmöglichkeiten und deren Auswirkungen von einem unabhängigen Rechner zentral detektiert werden könnten, bleibt im Dunkeln.
[2] Die Verwaltung und das Demokratieverständnis? Offenbar ist vorgesehen, dass wenn das Parlament oder das Volk die geplante Revision des Stimmrechtgesetzes (Grundlage für E-Voting) ablehnen, der Testbetrieb dennoch einfach weitergeführt wird. (!?)
[3] Interpretationsfreiheit oder Sprachverdrehung? Die parlamentarische Initiative von NR Glättli ist für die Bundeskanzlei offenbar nicht klar genug. Die "Überprüfbarbarkeit jedes Schrittes der Abstimmungsauszählung" könnte also offenbar auch so verstanden werden, dass ein Bürger "ohne besondere Kenntnisse" einfach weiss, auf welchen Knopf er beim E-Voting drücken muss, um das Resultat vom Bildschirm ablesen zu können. (!?)


Kantonale Entscheidungen und Geschäfte E-Voting / Décisions et affaires cantonales sur le vote électronique / Decisioni e questioni cantonali su'l voto elettronico

Die meisten Kantone halten trotz vermehrter kritischer Bedenken aus den Parlamenten an ihrem Kurs fest, im Schutze der federführenden Bundeskanzlei. Man unterstreicht das rechtmässige Vorgehen und geht summarisch aber nicht vertieft auf politische Argumente ein. Dank der Tatsache, dass es in der Bundesverordnung 161.116 erlaubt ist, bis 50% der Stimmenden an das System anzuschliessen, bevor alle Anforderungen der Sicherheit erfüllt sind, bringt die Kantone offenbar munter dazu, vorwärtszumachen.

Braucht es einen Volksentscheid, damit die Regierungen ohne Gesichtsverlust vom E-Voting Abstand nehmen können?




Zug: Lokale Konsultativabstimmmung, einige 100 Abstimmende: Kein Problem! Aber grundsätzlich: Blockchain löst nur 1 von vielen Sicherheitsproblemen und schafft dafür neue. Dieser "Test" sagt gar nichts darüber aus! Seit den erfolgreichen Angriffen auf die Kryptowährungen ist hier ebenfalls höchste Vorsicht geboten.


Die Meinung von internationalen Fachexperten der OSZE über das schweizerische E-Voting System / L'avis de l'OSCE / Il parere dell'OSCE

Es werden erhebliche Mängel festgestellt in Bezug auf Transparenz und Wahlbeobachtbarkeit,Generierung von Schlüsseln ohne Aufsicht, Vermischung von Stimmabgaben klassischer mit den elektronischen Stimmen sowie Auszählung aller Stimmen durch nur eine Wahlkommission. Daraus wurden Empfehlungen formuliert. Über die Befolgung dieser Empfehlungen ist bis jetzt nichts bekannt.


Was passiert in anderen Ländern? / Que se passe-t-il dans d'autres pays? / Cosa succede in altri paesi?

In Estland nutzen max. 20% der Stimmbürger E-Voting. Internationale Experten konnten das System hacken. Sie empfehlen dem Land dringend, zur Papierwahl zurückzukehren. Sie sind überzeugt, dass kein Land der Erde mit dem heutigen Wissensstand ein sicheres E-Voting machen könne. Und auch für die Zukunft gibt es keine Gewähr dafür, dass dies je der Fall sein könnte.

In Norwegen verlor nach 10 Jahren Testbetrieb das lange umstrittene Projekt das Vertrauen in der Politik, nachdem zufällig ein Fehler im System entdeckt wurde. Dieser war zwar kein Hinweis für eine Manipulation, aber er zeigte, dass aufgrund der hohen Komplexität trotz aller Expertisen Fehler möglich sind.


Meine eigenen Analysen / Mes propres analyses / Le mie analisi

Lesen Sie meine ausführliche Broschüre über Risiken im Netz, Unzulänglichkeiten der Verwaltung beim Risiko-Management, übertriebenen Ehrgeiz und fehlendes Augenmass für das Verhältnis von Nutzen und Risiko/Aufwand oder die Zusammenfassung auf 5 Seiten.


Oder studieren Sie die Bedingungen für eine sichere IT. Diese gibt es nur mit teuren, personell mehrfach abgesicherten Überwachungsmassnahmen aller Eingriffe in die Systeme. Damit der Level der Sicherheit auch nicht von der Kantonsgrösse abhängt, müsste man zudem koordinierende Gremien und Supporteinrichtungen schaffen.




8.03.2018 in Matten/Wilderswil: 'E-Voting: Eine Gefahr für die Demokratie?'
14.05.2018 in Bern: 'Kultiviertes Streitgespräch um E-Voting',
25.05.2018 TV-Beitrag Schweiz5, ca. 2100 Uhr 'E-Voting: Eine Gefahr für die Demokratie?'
02.06.2018 in Lobsigen BE: 'Digitale Demokratie, Cybersecurity und E-Voting'
15.-17.6.2018 in Stuttgart: No Spy - Konferenz
17.06.2018 Streitgespräch in der FH Bern in Biel 1400 Uhr, Aula, 'E-Voting CH: Sternstunde oder Sargnagel für die Demokratie'

Wie könnte eine Manipulation funktionieren?

Comment une manipulation pourrait-elle fonctionner?

Come potrebbe una manipolazione lavoro?

Eine Detail-Analyse des Abstimmungsvorganges. Die grösste Schwachstelle ist der Mensch. Die organisierte Kriminalität und die Technik hilft ihm beim Fehlermachen.

Une analyse détaillée du processus de rapprochement. La plus grande vulnérabilité reste l'être humain, mais le crime organisé et la technologie l'aident à faire des erreurs.

Un'analisi dettagliata del processo di riconciliazione. La più grande vulnerabilità è l'umano. Il crimine organizzato e la tecnologia lo aiutano a commettere errori


Normal E-Voting Processing

Was braucht es für die Abstimmung? Wie viele kryptologische Codes müssen von Auge gecheckt werden? Wozu dienen sie? Was passiert, wenn einer falsch gesendet oder empfangen wird?

Qu'est-ce qui est nécessaire pour le vote? Combien de codes cryptologiques doivent être vérifié visuellement? À quoi servent-ils? Que se passe-t-il si un vote erroné est envoyé ou reçu?

Cosa serve per il voto? Quanti codici crittografici necessitano da controllare a occhio? A cosa servono? Cosa succede se uno è sbagliato viene inviato o ricevuto?

Ausführliche Original Anleitung (Kt. BE)
Schematische Zusammenfassung

Wo ist E-Voting CH ohne nationalen demokratischen Entscheid eingeführt worden?

Où le vote électronique CH a-t-il été introduit sans décision démocratique?

Dove è stata introdotta la votazione elettronica CH senza una decisione democratica?

Die Kantone - Les cantons - I cantoni

Welche Abänderungen durch Schadcode führen zu Problemfällen? Was wird vom Stimmbürger jeweils erwartet? Was, wenn er sich anders als erwartet verhält? Welche Fälle können zentral festgestellt werden und dienen zur offiziellen Statistik, welche nicht? Wieviel ist diese Statistik dann genau wert?

Quelles modifications par code malveillant conduisent à des cas problématiques? Qu'attend-on de l'électeur dans chaque cas? Comment réagit le système si l'électeur se comporte différemment que prévu? Quels problèmes peuvent être identifiés de manière centralisée et présentés dans une statistique officielle? Quels problèmes ne peuvent pas être décelés? Quelle est la qualité réelle des résultats finaux proposés par le système?

Quali modifiche apportate dal codice dannoso portano a casi problematici? Cosa ci si aspetta dall'elettore in ogni caso? Cosa succede se si comporta diversamente dal previsto? Quali casi possono essere determinati centralmente e servono come statistiche ufficiali, quali no? Quanto vale questa statistica?


Unsophisticated attacks:

Leute werden wahllos in ihrem Abstimmverhalten gestört
Les gens sont dérangés de façon aléatoire lorsqu'ils sont en train de voter
Le persone sono disturbate indiscriminatamente nel loro comportamento di voto

Sophisticated attacks

Leute werden in ihrem Abstimmverhalten gestört, je nach dem was sie stimmen wollen. Das sind die gefährlichen Angriffe.
Lorsqu'ils sont en train de voter, les gens sont perturbés en fonction de de leur intention de vote. Ce type d'attaque est très dangereux.
Le persone sono disturbate nel loro comportamento di voto, a seconda di cosa vogliono votare. Questi sono gli attacchi pericolosi.