Letzte Meldungen, nach Monat geordnet

Letzte Darstellungserneuerungen www.noevoting.ch auf Seite:

Über mich Kann Mr.Cyber das E-Voting Problem lösen? 07.07.2019
Humor Verse zur Vernehmlassung03.07.2019
Politik Parlamentsgeschäfte, Neue Vorstösse 18.06.2019
PolitikWeitere Vernehmlassungsantworten 11.05.2019
Über mich Wie weiter mit dem Projekt E-Voting? 17.04.2019
Ihr Beitrag Volksinitiative unterschreiben !01.04.2019
Politik Die Kantone und E-Voting29.03.2019
Politik Die Geschichte des E-Voting CH28.02.2019
Volksinitiative Initiativ Komitee, final 26.02.2019
Volksinitiative Endgültiger Initiativtext 3sprachig 26.02.2019
Volksinitiative Prozessablauf, Zulassung Bundeskanzlei und Start Unterschriftensammlung am 12.3.26.02.2019
News Zusammenfassung Letzte updates sprachabhängig 18.02.2019
Medien kantonale Medienbeiträge, sortiert nach Kantonen14.02.2019
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Medien internationale Medienbeiträge, sortiert nach Ländern14.02.2019
Argumente 11 Argumente für E-Voting ? / 6 Argumente in 6 Szenarien dagegen 07.02.2019



2019-09

Kommentare
Mehrere Institutionen haben das "E-Voting System der Post" geprüft. Man konzentriert sich v.a. auf die Mängel im Code und die "fehlende Einsicht im Backend" wird beiläufig erwähnt. Es fehlt die ganzheitliche Sicht über die konzeptionellen Mängel: kein Schutz im Backend, keine Konzeption der permanenten Betriebskontrolle und der öffentlichen Einsichtsmöglichkeiten.
Jetzt auch die bürgerliche Mitte (zumindest die jungen) auf unserer Seite! Das ist ein Freudentag!
In Genf will das Parlament E-Voting und die Regierung nicht (mehr), in den anderen Kantonen ist es genau umgekehrt! Grundsätzlich sollte so ein System öffentlich und nicht privat sein. Grundsätzlich sollte so ein System vom Bund finanziert werden und nicht von 1 Kanton. Aber gerade Genf hat bewiesen, dass die Kosten nicht im Griff zu halten sind und die notwendige Sichetheit nie erreicht wird. Das Abschieben der Verantwortung löst das Problem nicht!



2019-08 Die Post kriegt einen neuen Chef

Kommentare
Die Post täuscht die Öffentlichkeit erneut


Feedback vom Redakteur auf meinen Kommentar

US: Wahlmaschinen unbemerkt am Internet gelassen, obwohl offiziell nicht zulässig


Eine kluge Antwort auf die Rubrik der Lobby 'Avenir Suisse'. Eine andere ist hier.
Man höre: Der Bund hätte also eine sichere Lösung entwickeln sollen! Ja, wer genau denn? Es zeigt sich einmal mehr, dass die ASO keinen Schimmer hat von der Problematik des Cyberkriegs.

Die Frage ist nur noch, mit welchem System, etwa Scytl?

So ein Blödsinn! Das entwickelt man nicht in 8 Wochen. Es handelt sich wohl nach wie vor um das Scytl System, an dem offenbar etwas herumgeschraubt wurde.

Lehrstück für all jene, die glauben E-Banking sei doch "auch" sicher!
Unbelehrbare Aargauer Regierung delegiert die Verantwortung für die Sicherheit an den Bund. Bemerkenswert: Der Bund wollte mit seinem Gesetz die Verantwortung an die Kantone abschieben. Fachleute wissen: Es gibt keine Sicherheit! Die sog. "vollständige Verifizierbarkeit" ist ein Witz!
Die Projektführung ist das A und O eines IT Vorhabens. Leider ist es nicht nur bei politischen Verantwortungsträgern gang und gäbe, sich dort mit Einsparungen profilieren zu wollen. In Genf ist aber das Ende mit Schrecken wohl das kleinere Übel.



2019-07 Nach Audit des Post-Systems beim Bund: Kein E-Voting bei den Wahlen 2019

Medienberichte
02.07.2019 POST Die POST veröffentlicht E-Voting Dokumentation
04.07.2019 WOZ 'Nun braucht es ein Moratorium'
05.07.2019 Nau 'Post verfolgt nur ihr neues System weiter'


06.07.2019 Bluewin 'Post stellt ihr E-Voting-System ein'


07.07.2019 Handelszeitung 'Nach dem Stopp des E-Voting-Systems der Post will mindestens einer der vier betroffenen Kantone Schadenersatz.'

07.07.2019 NZZ 'Das Schweizer E-Voting ist ein Trauerspiel'
F 07.07.2019 Le Matin 'E-Voting: Fribourg exige une compensation de la Poste'
08.07.2019 SRF Post muss Löhne nachzahlen
09.07.2019 Blick '3 von 4 Kantonen verlangen von der Post Entschädigung'
10.07.2019 Nau 'Georgier zeigen uns Alternativen zum E-Voting für Blinde'
11.07.2019 WOZ 'Ein Drama in 3 Akten'
11.07.2019 Schweizer Revue 'E-Voting im Gegenwind'
11.07.2019 Nau 'Die Post sorgt für Verwirrung'
F 12.07.2019 arcinfo 'Après 56 scrutins, le vote électronique n’est pas près de revenir à Neuchâtel'
22.07.2019 Resolution SP Auslandschweizer 'Jetzt müssen sich der Bund und Kantone mehr für E-Voting engagieren'
24.07.2019 Zentralplus 'E-Voting-System: Welche Konsequenzen zieht Luzern aus dem Rückzug des Kantons Genf? '
26.07.2019 NZZ 'Hackerattacken auf Wahlsysteme – das Messer an der Achillesferse der Demokratie'
30.07.2019 B-Log 'Die Schussberichte zum E-Voting der Post sind online'
30.07.2019 nau' Digitalisierung als Chance für direkte Demokratie'
30.07.2019 Blick 'Avenir Suisse will die Hürden für direkte Demokratie erhöhen'

Kommentare


Soll man jetzt glauben: Das neue System hat keine Fehler mehr !? Was, und es beherrscht die universelle Verifizierbarkeit? Deswegen wurde es ja zertifiziert und zum Intrusion Test freigegeben. Die Fehler wurden nachher gefunden.
Schön wär's! Das ist nur eine Botschaft an TG,BS,FR und NE: Kein E-Voting zu den kommenden Wahlen. Das sog. alte E-Voting System ist damit nur gemeint, welches bisher verwendet wurde und offenbar noch schlechter ist als das neue, welches beim Intrusion Test getestet wurde. Beim neuen heisst es: Die universelle Verifizierbarkeit sei mit einer Nachzählung vergleichbar! Unsinn! Bitte mal dies oder das hier studieren! Unter Nachzählen darf nicht verstanden werden: nochmals die halt [noch] vorhandenen aber möglicherweise falschen Records zählen.

... ist also nicht in der Lage mit ihrer IT Arbeitszeiten korrekt zu erfassen. Aber das tausendmal kompliziertere E-Voting soll einwandfrei funktionieren?






Beratungsresistente Interessens-Gruppe möchte mit mehr Lautstärke die Faktenlage übertönen.
Anfrage eines FDP Kantonsrates. Hoffentlich bekommt er die richtige Antwort.

Es wird garantiert gehackt. (S. WOZ)

Et Voilà !
...und dabei beim E-Voting aufs Gaspedal drücken! Schade, dass die Tank-Thinker die Demokratie immer noch nicht begriffen haben. Vom Wesentlichen ablenken, alle Digital-Aspekte in eine grosse Suppe giessen und Visionen hochleben lassen. Augen zu und durch: Das ist ein schlechter Ratgeber!



2019-06 Der Bundesrat krebst aufgrund Vernehmlassung zurück. Und: Sudden Death für CHVote.

Der Bundesrat zieht sein Vorhaben zurück aufgrund des Widerstandes in den Parteien. Man zeigt Einsichten in Bezug auf die ungenügende Absicherung und Zertifizierung sowie auf ungenügende wissenschaftlich fundierte Zusammenarbeit mit 'internen und externen' Stellen. Insbesondere soll auch der Testbetrieb verbessert werden. Keine Einsicht jedoch ist festzustellen in Bezug auf das Kosten+Risiko/Nutzen Verhältnis, da hier vermutete Mehrheiten mehr zählen als Inhalte.

Medienmitteilung Initiativkomitee
27.06.2019 Bundesratsentscheid

Medienberichte
03.06.2019 Republik 'E-Voting-Partner der Post versagt in Spanien erneut'

04.06.2019 Luzerner Zeitung 'Stadt Zug beantwortet Fragen zu E-Voting-Versuch'
06.06.2019 Money Today 'Die Schweizer E-ID: Vorprogrammierter Misserfolg?'

09.06.2019 Handelszeitung EPFL Präsident: 'Wir brauchen viel mehr Spezialisten für Cybersicherheit'


18.06.2019 inside-it 'Nationalrat stimmt für Konkurrenz-Kanal zu E-Voting'
18.06.2019 swissinfo 'Kommt jetzt der Stimmzettel, den man zu Hause ausdrucken kann?'
19.06.2019 TOP Online 'St.Gallen will E-Voting ab 2020 ausweiten'
19.06.2019 NZZ 'Genf zieht sein E-Voting-System schon vor den eidgenössischen Wahlen zurück'
22.06.2019 Heute Unterschriften-Sammeltag !
24.06.2019 Aargauer Zeitung 'Bei den Wahlen im Herbst kann man kaum per Computer wählen – zum Ärger der Auslandschweizer'
24.06.2019 Nau 'Moratorium für E-Voting (ZH)'
24.06.2019 BZ basel 'Selbst wenn Basel E-Voting heute versenkt: Wie viel «E-» steckt schon jetzt im Abstimmen?'
27.06.2019 NZZ 'Der Bundesrat stellt ambitionierte Pläne für E-Voting zurück – nach Mängeln und Widerstand'
27.06.2019 Blick Bundesrat stoppt Einführung von E-Voting nach Testdebakel
27.06.2019 Tagesanzeiger 'Bundesrat zieht beim E-Voting die Notbremse'
27.06.2019 BZ Basel 'Basler Parlament gibt klein bei: E-Voting soll weiterhin möglich bleiben'
27.06.2019 20min 'Das E-Voting ist ein riesiges Verlustgeschäft'

28.06.2019 Tagblatt '«Neustart statt Denkverbot»: Die Analyse zur elektronischen Stimmabgabe'
28.06.2019 Tagesanzeiger '«Die Skepsis gegenüber der Digitalisierung ist gewachsen»'
28.06.2019 SRF 10vor10 'Der letzte Anbieter in der Kritik'








29.06.2019 Untersee Nachrichten 'E-Voting soll bei den Nationalratswahlen zum Einsatz kommen'
30.06.2019 Sonntags Zeitung 'Das Ende des E-Votings ist eine Befreiung'

Kommentare
Der Entscheid wird begrüsst, es fehlt aber noch die Einstellung des POST/Scytl Systems.


Die Gründe für das Versagen: überfordertes Personal, Server-Ausfälle, falsche Interpretationen durch die Software.
Alles nur halb so spektakulär oder was?
Die E-ID als Identifikator für E-Voting? Wenn ich da den Zugang hacke, kann ich auch gleich abstimmen? Der Klumpen des Risikos wird immer grösser!
Der Standpunkt des Wissenschaftlers: "Mit Open Source Lösungen und ganz vielen Cyberspezialisten könnte man die IT in den Griff bekommen, und somit auch E-Voting". Im Prinzip ja, aber da müssten erstens alle mitmachen und zweitens wäre es verdammt teuer! Darum bleibt dieser Ansatz Theorie!
Wenn die Auslandschweizer-Problematik damit entschärft ist, ist womöglich der Druck auf eine E-Voting Einführung soweit minimiert, dass im Parlament die E-Voting kritische Haltung mehrheitsfähig wird.

Man will sich in Genf offenbar die Überprüfung des Quellcodes ersparen, die noch für die Freigabe zu den Wahlen angestanden hätte. Das sagt viel aus.

Eine bundesrätliche Aussage über die Zulassung des Post-Systems wird offenbar erst im August erwartet.
Im Kt. ZH ist unser Moratorium schon fast Tatsache, wenn auch vorerst nur auf 3.5 Jahre beschränkt.

Das Gesetz ist zurückgezogen und der Testbetrieb läuft ab 2020 weiter. Man will aber dort Verbesserungen einführen. Ob die Post als einziger Anbieter in Frage kommt und ob das Elektorat limitiert werden soll, ist offenbar Gegenstand weiterer Abklärungen.


Und ein riesiger Imageschaden. Bei der Post müsste es einfach jemand merken. Und zwar besser, bevor die Finanzkontrolle das nachrechnet.
Bei einem Neustart müssten zuerst die gemachten Fehler erkannt werden. Bis jetzt sieht es nicht danach aus.
Hernani Marques: Nach 19 (!) Jahren wäre es langsam der Diskussion dienlich, man könnte den Unterschied zw. Demokratie & einer Flugzeugbesteigung sehen: das eine betrifft alle. Die Folgen grosser Wahlfälschungen müssen alle tragen. Ins Flugzeug steige ich - sofern es keine Ausschaffung ist - noch selber ein. Ich steige auch nicht in ein Flugzeug ein, wenn Experten sagen, das Ding stürze - von möglichen Angriffen abgesehen - ab. Das Risiko - der Tragweite nach - ist beim E-Voting mit dem Betrieb von AKWs zu vergleichen - das Schadensmass ist hoch & niemand trägt die Verantwortung. Auch ists möglich, dass man Cyberangriffe nichtmal erkennt / ermitteln kann (à la RUAG). Und bei einem Verdacht: wer bezahlt nur schon zu wiederholende Abstimmungs-/Wahlkämpfe, weil es beim E-Voting nichts nachzuzählen gibt?
Der Kt Thurgau unbeirrbar, lernt offenbar nichts dazu.

S. oben. Darum ist die Abschlussfeier noch verfrüht.



2019-05 Die Vernehmlassungsantworten der Parteien sind alle kritisch

Die Bundes-Parteien SVP, SP, GPS, GLP unterstützen die wesentlichen Forderungen der Volksinitiative an ein E-Voting System: Sicherheit, Transparenz+Nachvollziehbarkeit für jedermann, gehört in hoheitliche Hände, muss daher völlig neu konzipiert werden. FDP, CVP und BDP äussern sich ebenfalls kritisch zur Sicherheitsbeurteilung, erheben aber ansonsten keine Forderungen. In der Frage des aktuellen Testbetriebs vertreten SP und GLP die gleiche Meinung wie FDP, CVP und BDP, man könne diesen insbesondere für Auslandschweizer weiterführen. Wenn sich die POST unter diesen Umständen zurückzieht, gibt es ab 2020/02 kein System für Testbetrieb mehr. Bei den Kantonen äussern sich die Häfte gar nicht (öffentlich), 5 kritisch, 2 mit Vorbehalt und 6 positiv zu E-Voting, so wie auch die KdK.

Kommentare





Hier wird deutlich, was kriminelle Energie beim Abstimmungs- und Wahlprozess für Folgen haben kann. Mit E-Voting wäre das nicht mehr aufzudecken. Die Säcke mit dem missbrauchten Abstimmungsmaterial wären unwiderruflich gelöscht.


Genf möchte eigentlich mit CHVote weitermachen, aber bezahlen sollen alle mit. Eine nachvollziehbare Haltung, aber solange die Sicherheitskosten nicht geklärt sind, wird wohl niemand einen Blankoscheck ausstellen. Und wenn man die Sicherheit nicht versteht, wird man auch keine reellen Kostenvoranschläge machen können.
Der Bundeskanzler:"Wir lassen kein System zu, das unsere strengen Vorgaben nicht erfüllt". Wir müssten es einfach noch merken, dass es dies nicht tut!
Kantonsbeamte sichern zu, dass die Sicherheitsstandards sehr hoch seien...



Auch hier wird wiederum Fokus auf die mathematisch-theorretische Sicherheit gelegt und die betrieblich-operative Sicherheit wird leichtfertig weggewiped...
Der Kompromissvorschlag der elektronischen Zustellung (Motion 19.3294 E-Versand) wurde vom Bundesrat 'wegen Sicherheitsbedenken' abgelehnt. Jetzt spielen die 'unsichere Zustellplattform' und das 'Abstimmgeheimnis' plötzlich eine grössere Rolle als beim E-Voting? Oder soll gar der 'Zusatzaufwand des Abstimmenden für den eigenen Printout' matchentscheidend sein? Wo bleiben hier Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit? Hoffentlich reagiert hier wenigstens das Parlament konsequent.



2019-04 Die Aussetzung des E-Voting Systems der POST und die Vernehmlassung

Letzte eigene Arbeit/ Mon dernier travail / Il mio ultimo lavoro
17.04.2019 Wie weiter beim Projekt E-Voting ?

Medienberichte
01.04.2019 20min 'Wir stehen vor der Explosion der Explosion'
01.04.2019 SRF 'Wenn der Operationssaal stillsteht'
01.04.2019 Netzwoche 'Die Post macht Schluss mit dem E-Voting – vorläufig '
02.04.2019 heise 'Kritische Fehler: Schweizerische Post setzt E-Voting-System befristet aus'
02.04.2019 Hernani Marques 'eVoting? Burn it with fire! '
02.04.2019 BFH 'Es braucht einen Neustart für das E-Voting'










02.04.2019 Zeitfragen 'E-voting can not examine whether the result corresponds to the will of the people'
04.04.2019 Der Bund 'Das Bollwerk von 1848 schützt gegen Fake News'
05.04.2019 Hallowil.ch 'Stopp E-Voting: Volksinitiative fordert 5 Jahre Moratorium'
06.04.2019 ZAC 'Nationalrat Claudio Zanetti über E-Voting und die Tradition vom Urnengang'
08.04.2019 Top online 'Zürcher Kantonsrat will beim E-Voting mehr Sicherheit '
08.04.2019 inside-it 'Tritt Zürcher Regierung beim E-Voting weiter auf die Bremse?
09.04.2019 Limmattaler Zeitung 'E-Voting-Resultate müssten für alle überprüfbar sein '
11.04.2019 Weltwoche 'Die gelbe Gefahr'
12.04.2019 Luzerner Zeitung 'Landrätin (UR) kritisiert Vernehmlassung der Regierung massiv'
12.04.2019 SVP 'Für eine sichere Demokratie! '
16.04.2019 inside-it 'Kein Grund zur Eile beim E-Voting'
16.04.2019 netzwoche 'ICT-Switzerland fordert mehr zeitkritisches E-Gov statt E-Voting'
16.04.2019 ict journal 'Pour ICTswitzerland, il y a bien d’autres priorités que l’e-voting pour la cyberadministration suisse '
18.04.2019 Weltwoche 'Netzsicherheit für die Demokratie'
18.04.2019 Die Ostschweiz TG möchte lospreschen, aber ohne Regelungsbedarf
18.04.2019 Bieler TagblattGemeinderat beurteilt E-Voting kritisch
18.04.2019 Kt. SG Elektronische Stimmbeteiligung rückläufig
F 18.04.2019 20min 'Le Parlement tient au vote électronique public'
19.04.2019 Bund Blog 'Unser «digitaler» Lebensstil schreit nach E-Voting'

23.04.2019 Solothurner Zeitung 'Falscher Zeitpunkt – Überführung E-Voting in den ordentlichen Betrieb'

23.04.2019 SRF 10vor10 Wankendes E-Voting'
24.04.2019 nau Regierung SG muss dringlich Stellung nehmen zum Antrag des Übungsabbruchs von E-Voting
24.04.2019 top online 'SG: Eine Pause aber kein Übungsabbruch beim E-Voting'
26.04.2019 suedostschweiz 'Der Kanton Graubünden hält weiterhin an E-Voting fest '



26.04.2019 NZZ 'Beim E-Voting muss nachgebessert werden – nun kommt auch von Kantonen Kritik'

27.04.2019 Kt SZ Stellungnahme des Kt. Schwyz zur Vernehmlassung der pol.Rechte
30.04.2019 Der Bund 'Bedenken bei den Städten Bern und Biel'
30.04.2019 bluewin 'Wegen Schwachstellen fehlt noch das Vertrauen in E-Voting '
30.04.2019 Blick 'E-Voting wird in Vernehmlassung als noch zu wenig sicher empfunden'
30.04.2019 Netzwoche 'Graubünden hält an E-Voting fest'
30.04.2019 Tagesanzeiger 'Die meisten Parteien finden E-Voting noch zu unsicher'
F 30.04.2019 Le matin 'L'E-voting jugé pas encore assez sûr'
30.04.2019 Der Bund 'Prof. R.König, BFH: So kann ein E-Voting System nicht betrieben werden'

Kommentare
War das bisher wirklich nur ein 'Gesetzes-Projekt'? Sollte man nicht ein IT-Projekt starten, wenn man so etwas haben will?







Die Berner Fachhochschule, die ein mathematisches Konzept für ein sicheres E-Voting entwickelt hat, moniert schon länger - und dies zu Recht -die aktuellen Implementationen, die diesem Konzept nicht folgen. Um nicht zu den E-Voting Gegnern gezählt zu werden, betonen sie immer wieder die (theoretische) Machbarkeit einer universellen Verifizierbarkeit. Die aktuelle Situation scheint eine Gelegenheit zu bieten, ihre Ideen mit einem Neustart endlich richtig einzubringen. Die Tatsache, dass bei einer praktischen Umsetzung immer wieder Kommerz und Geschäft die dominierenden Faktoren sind, wird leider übersehen, genauso wie jene, dass wir in der Schweiz zwar ausgezeichnete Bildungsinstitute haben aber praktisch Null IT-Implementationskompetenz auf System- und Betriebsebene. Man könnte sehr wohl die Lösung Scytl besser machen. Aber die gesamtkonzeptionellen Sicherheits-Mängel der Umsetzung sind damit nicht alle beseitigt. Würde man die ernsthaft angehen, so wären die Betriebskosten völlig neu zu berechnen. Es bräuchte dann nämlich an allen Orten permanente hochqualifizierte Überwachungseinrichtungen und entsprechendes Personal.






Die Post übernimmt sich immer wieder mit ihren digitalisierten Vorhaben.










Genfer wollen das System der POST nicht. Recht haben sie. Nur: Was bleibt übrig?
Der Artikel ist so provokant schlecht, dass er fast ausnahmslos gute Kommentare provoziert.
Aber auch kein Moratorium erwünscht, weil sonst die Erfahrungen verlorengehen. Welche Erfahrungen? Die mit der lausigen Sicherheitskonzeption? Oder diejenigen der Spanier, wie man mit Scytl Geld macht? Nein, nicht nur falscher Zeitpunkt: auch falsches System!


Die Einsicht, dass der Testbetrieb mit den heutigen E-Voting Systemen nichts bringt ausser Kosten, ist im Kantonsrat SG (noch) nicht mehrheitsfähig. Immerhin haben 44 Räte aus mehreren Parteien für einen sofortigen Abbruch gestimmt. Solange aber die Bundeskanzlei nicht die Übung abwinkt, gilt das Prinzip Hoffnung bei einer Mehrheit weiter.
Als Kompromiss "E-Voting im Testbetrieb weiterentwickeln bis es sicher ist"? Wer soll das tun? Die Leute der Post, die den Code nicht verstehen, die Spanier von Scytl oder gerade der NSA, der möglicherweise dahinter steckt? Und wer prüft es: die KPMG, die auch keine Fehler findet, oder andere „unabhängige Experten“, die dafür bezahlt werden oder muss jedes Mal Sarah Lewis aus Kanada einspringen?

Übersicht über die Positionen in der bundesrätlichen Vernehmlassung

Auch die Bergluft kann offenbar den Blick trüben...


2019-03 Der Beweis der Manipulierbarkeit und der Start der Unterschriftensammlung für das Moratorium

Studien und amtliche Berichte
04.03.2019 ETH Studie: Identity Lease via Trusted Execution Environments


Aktuelle Themenlisten
12.03.2019 Zusammenfassung der Bug Bounty Medienmeldungen
12.03.2019 Zusammenfassung der Meldungen aus der Hacker Szene

Medienberichte
01.03.2019 Republik '10 neue Erkenntnisse zum E-Voting der Post'
03.03.2019 Tagesanzeiger 'E-Voting: Stimmen lassen sich im grossen Stil kaufen'
03.03.2019 ETH Zürich 'Gefahr für E-Voting-Systeme'
F 03.03.2019 20min 'Trop facile d'acheter des votes électroniques'
I 04.03.2019 Corrière del Ticino '«Il software non è ancora pronto»'
04.03.2019 PCTIPP 'E-Voting: Wie sich digitale Stimmen kaufen lassen'
F 04.03.2019 RTS 'L'e-voting désacralise le vote'
05.03.2019 NZZ 'Jörg Mäder will für die Grünliberalen in den Zürcher Regierungsrat: Beim E-Voting tritt der «Techie» auf die Bremse'
F 05.03.2019 Les observateurs 'L’e-voting trop fragile face à une corruption de masse'
F 05.03.2019 inside-it 'Studie E-Gov: 68% sind für E-Voting für alle'





06.03.2019 Aargauer Zeitung 'Super-Hacker: «Niemand kann garantieren, dass in Handys keine Hintertüren eingebaut sind»'

06.03.2019 zentralplus 'Zuger Grünliberale kritisieren E-Voting-Schlussbericht'
06.03.2019 20min 'Schweizer Armee von Datenleck betroffen'
07.03.2019 nau 'Intel Prozessoren weisen erneute Sicherheitslücke auf'
09.03.2019 MatthiasZenhnder 'E-Voting, die Probleme bleiben'
09.03.2019 Gewerbezeitung 'Hacker kennen keine Regeln'
12.03.2019 Blick '«Kritischer Fehler» im E-Voting der Post entdeckt'
12.03.2019 Luzerner Zeitung 'Luzerner Regierungsrat will kein Moratorium beim E-Voting'
12.03.2019 Initiativ Komitee E-Voting Moratorium 'E-Voting-System der Post: Vertrauen endgültig zerstört'
F 12.03.2019 24heures 'Les hackers ont «piraté» l'e-voting de La Poste'
12.03.2019 BernerZeitung 'Experten finden Lücke im E-Votingsystem der Post'
12.03.2019 Bluewin 'Fehler bei Post-E-Voting-System aufgetaucht'
12.03.2019 NZZ 'Der Quellcode des E-Voting-Systems ist problematisch, und das hat nicht nur mit Sicherheit zu tun'
12.03.2019 watson 'Hacker entdecken kritischen Fehler'
12.03.2019 Bazonline 'Experten finden Lücke im E-Voting-System der Post'
12.03.2019 inside-it 'Schweizer E-Voting: Kritische Lücke im Quellcode ist kleineres Problem'
I 12.03.2019 tio 'E-Voting, scoperta una falla nel sistema della Posta'
F 12.03.2019 Tribune de Genêve 'Les hackers ont «piraté» l'e-voting de La Poste'
12.03.2019 CCC E-Voting mit Post und KPMG: Totalschaden mit Universeller Wahlfälschung
12.03.2019 watson 'Das E-Voting der Post ist offiziell gehackt – so reagieren Bund, Post und die Hacker'
12.03.2019 SRF 'Lücke im E-Voting-System der Post entdeckt'
12.03.2019 watson 'Das E-Voting der Post ist offiziell gehackt – so reagieren Bund, Post und die Hacker'
12.03.2019 inside-it 'Schweizer E-Voting: Kritische Lücke im Quellcode ist kleineres Problem '
13.03.2019 Digitale Gesellschaft 'Gravierende Sicherheitslücke im E-Voting-System der Post'
14.03.2019 watson 'E-Voting ist wie Atommüll, nur schlimmer'
18.03.2019 TOP Online 'TOP TALK: Wäre die Demokratie in Gefahr?'
18.03.2019 nau 'E-Voting polarisiert die Schweiz'
22.03.2019 Kt. VD 'Der Staatsrat lehnt den Vorentwurf des Gesetzes über das E-Voting ab '
22.03.2019 itNews 'NSW iVote registration goes down on election eve'
F 22.03.2019 swissinfo 'How E-Voting became a fight for democracy'
25.03.2019 radio Central 'Weiterer gewichtiger Fehler beim Post-E-Voting-System entdeckt'
F 25.03.2019 RTS 'Une nouvelle faille dans le système de e-voting de La Poste'
25.03.2019 20 min 'Diese Hackerin deckte die Lücken beim E-Voting auf'
25.03.2019 NZZ 'Hacker entdecken weitere Fehler im E-Voting-System der Post'
25.03.2019 PCTIPP 'Forscher finden weitere Sicherheitslücke im E-Voting der Post'
25.03.2019 telebaern 'Berner Hacker zieht erstes Fazit'
25.03.2019 inside-it 'Neue Möglichkeit zur Stimm-Manipulation im Schweizer E-Voting gefunden'
25.03.2019 Luzerner Zeitung 'Mehrheit der Luzerner Kantonsräte will E-Voting weiter vorantreiben'
26.03.2019 GMX 'Hacker-Spezialisten finden weitere Sicherheitslücke im E-Voting der POST'
26.03.2019 onlinepc 'Bundeskanzlei sieht «Handlungsbedarf»'
26.03.2019 SRF ECO 'Statement von IT Sicherheitsexperte Cunard Porada zu E-Voting SRF ECO'
27.03.2019 NZZ 'Es braucht einen Neustart für das E-Voting'
27.03.2019 suedostschweiz 'Junge SVP fordert die Sistierung des E-Voting-Projekts'
27.03.2019 B-Log 'Warum E-Voting auch dann unsicher sein wird, wenn es gelingt, die "universelle Verifizierbarkeit" sauber zu implementieren'
27.03.2019 Society Byte 'Schwachstellen im E-Voting-System der Post entdeckt'
27.03.2019 ZeitFragen 'Bei E-Voting kann nicht kontrolliert werden, ob das Ergebnis dem Volkswillen entspricht'
27.03.2019 ZeitFragen 'Zu einer so wichtigen Frage muss die Bevölkerung das letzte Wort haben'
27.03.2019 ZeitFragen 'Direkte Demokratie ist kein Computerspiel'
28.03.2019 swissinfo 'Wie E-Voting zu einem Kampf um die Demokratie wurde'
29.03.2019 Blick 'Erst hackte sie Sextoys, jetzt die Post'
29.03.2019 Blick 'Post setzt E-Voting wegen kritischer Fehler im Quellcode aus'
29.03.2019 watson '«Kritische Fehler»: E-Voting-System der Post wird am 19. Mai nicht eingesetzt'
29.03.2019 Tagesanzeiger '«Kritische Fehler»: Post setzt E-Voting-System aus'
29.03.2019 AargauerZetung 'Kein E-Voting-System der Post für Abstimmungen vom 19. Mai'
29.03.2019 toponline 'Kein E-Voting für kommende Abstimmung'
29.03.2019 tagblatt 'Thurgau setzt E-Voting aus'
29.03.2019
29.03.2019
admin 'Bundeskanzlei nimmt Standortbestimmung zum E-Voting vor '
29.03.2019 Kt. BS 'Der Kanton Basel-Stadt begrüsst den Entscheid der Post zum E-Voting'
29.03.2019 SRF 'Der Unterbruch ist folgerichtig'
29.03.2019 SRF 'Die Post legt ihr System auf Eis'
30.03.2019 Blick 'Peinlich für die Post'
30.03.2019 suedostschweiz 'Ein Kritiker ist besorgt über die Mängel'
30.03.2019 SRF 'E-Voting der Post gescheitert'
30.03.2019 Piratenpartei 'Die Piratenpartei fordert weiterhin die Offenlegung aller E-Voting-Systeme'



Medienmitteilungen Initiativ Komitee
12.03.2019 'E-Voting-System der Post: Vertrauen endgültig zerstört'
16.03.2019 'E-Voting-Moratorium: Unterschriftensammlung gestartet'
25.03.2019 'Neue Sicherheitslücke entdeckt'

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Ein sehr guter Bericht, hart bei den Fakten bleibend.
Hier wird zum ersten Mal deutlich gemacht, wie Sicherheitsstrukturen auch kontraproduktiv für schlechte Zwecke ausgenutzt werden können, sobald die Funktionalität dies zulässt.






Ich bin auch nicht für Privilegierung von einzelnen Personengruppen bei Abstimmungen! Wenn schon, für alle gleich! Aber nicht bei diesem E-Voting, das gefährlich ist, wenn es alle machen! Ja wie genau lautete die Frage? Was meinten die Leute denn wirklich? Man kann hier wieder einmal erkennen, wie bei interessensgesteuerten und qualitätsarmen Umfragen eine Aussage so manipuliert werden kann, dass sie dem Auftraggeber etwas nützt! N.B. Umfrage war VOR der Schliessung des CHVote!
Charlie Miller (Ex-MA von NSA) attestiert die Gefahren, findet aber trotzdem richtig, dass man E-Voting versucht. So klug er in IT-Fragen ist, er hat offenbar von der politischen Kultur der Schweiz keine Ahnung. Sieht er da vielleicht ein Potenzial für seine Expertise?
Auch in ZG gibt es Leute, die auf das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen achten.
Wenn das die Armee nicht schafft, wie sollen das die Code Druckereien des E-Voting schaffen ?


Glaubt jemand, dass dies der berühmte letzte Fehler ist? Und wieso hat ihn die POST nicht gefunden?
Was können wir daraus schliessen ?
1. @Stimmvolk: Die POST ist nicht in der Lage, selbständig Fehler zu finden.
2. @IT-Branche: Jeder Fehler, der gefunden und behoben wird, führt immer wieder zur Illusion, es sei der letzte gewesen.
3. @POST: Allen Euren kühnen Behauptungen der Sicherheit kann generell nicht vertraut werden.
4. @Bundeskanzlei: Alle die schönen (KPMG) Zertifizierungen sind NICHTS wert !


watson: Die Kommentare sind eindeutig!

bazonline: hier auch!



























Die Entdeckung der 2 gravierenden Lücken zeigt auf:
1. Das E-Voting System ist durchaus manipulierbar, wenn entsprechendes Wissen sich mit krimineller Energie verbindet.
2. Das Wissen, solche Lücken auszunutzen oder sie zu beheben, haben wir in der Schweiz nicht! Schön, dass Leute in Kanada und Australien uns in gefundenen 2 Fällen auf die Sprünge helfen. Aber ist das eine Basis, um Vertrauen zu schaffen?














Die bewiesene Unsicherheit











Die Reaktionen sind eindeutig, Herr Bundeskanzler



2019-02 Der Intrusion Test wird von der POST lanciert

Medienberichte

1.02.2019 suedostschweiz 'Kanton(sregierung) wehrt sich dagegen, E-Voting aufs Eis zu legen'
1.02.2019 Limi's Blog 'eVoting-Moratorium macht Sinn'
1.02.2019 Medienmitteilung des Initiativkomitees "E-Voting Moratorium" 'Bröckelndes E-Voting System der Post: Sofort Notbremse ziehen!'
4.02.2019 nau POST verteidigt E-Voting System'
4.02.2019 IT Magazin Eine Illusion namens Sicherheit'
4.02.2019 Kt. TG Kanton TG bestätigt die Intransparenz bei der Auszählung der Abstimmungsresultate
5.02.2019 ZAC Factor 'E VOTING JETZT STOPPEN'
5.02.2019 moneycab 'Franz Grüter Nationalrat und VR Präsident Green CH im Interview'

6.02.2019 tagblatt 'Hacker wenden sich wegen E-Voting an den Thurgauer Rechtsdienst'

7.02.2019 Ostschweiz 'BDP unterstützt E-Voting-Moratorium'
7.02.2019 BAZ 'Ein Moratorium für die Ewigkeit'

7.02.2019 WOZ 'Pioniergeist über alles'
7.02.2019 suedostschweiz 'Trotz Kritik: Bündner sollen demnächst elektronisch abstimmen '
7.02.2019 Luzerner Zeitung 'Öffentlicher Intrusionstest für E-Voting-System der Post'
F 7.02.2019 La Liberté 'La Poste met les hackers au défi pour son système de e-voting'
8.02.2019 Kt. FR Medienmitteilung Intrusion Test E-Voting
8.02.2019 Computerworld Die kritischen Sachen sind nicht erlaubt !
8.02.2019 heise Diskussionsplattform
8.02.2019 nau 'Hacker dürfen bei E-Voting Test der Post praktisch nichts testen'
9.02.2019 Spiegel 08.02.2019, E-Voting CH aus deutscher Sicht




11.02.2019 ostschweiz 'Unheilige Allianz gegen E-Voting'
11.02.2019 tagblatt 'St.Galler Jungparteien von links bis rechts wollen E-Voting auf Eis legen'
11.02.2019 Kt.AG Lenzburg zeigt den "dringenden Bedarf" an E-Voting
12.02.2019 suedostschweiz 'Breites Bündnis fordert E-Voting-Stopp'
13.02.2019 Twitter 'Litauen verabschiedet sich ebenfalls von der E-Voting Idee'
14.02.2019 woz 'Alibihacking fürs Vertrauen'
14.02.2019 Ausserschwyz 'Der Widerstand gegen E-Voting wächst'
14.02.2019 inside-it 'E-Voting-Hack: "Der Intrusionstest soll nicht die Sicherheit des Systems beweisen'
I 14.02.2019 Mattino della domenica 'Bisogna applicare un freno al voto elettronico'









15.02.2018 südostschweiz 'Kosten übersteigen das Budget '
F 15.02.2019 Domaine public 'Vote électronique: les enjeux se précisent'
F 15.02.2019 Glarus24 'Interpellation «E-Voting»'
18.02.2019 nau 'Behörden reagieren auf Kritik der E-Voting Gegner am Intrusionstest'
18.02.2019 Blick18.02.2019 'E-Voting-Quellcode der Post geleakt'
18.02.2019 Netzwoche'Quellcode der E-Voting-Lösung erhält schlechte Noten '
18.02.2019 IT-Magazine'Erste Kritik am E-Voting-Code der Post'
18.02.2019 watson'Die Post lässt sich ein bisschen hacken – und macht sich zum Gespött der Hacker'
18.02.2019 inside-IT 18.02.2019 'Öffentlicher E-Voting-Hack: Gab es ein Leak? ?
18.02.2019 Radio 3fach 'E-Voting: Ende der Demokratie?'
18.02.2019 Deutschlandfunk 'Regierung vermutet „staatlichen Akteur“ hinter Cyberangriff auf Parlament'
19.02.2019 BAZ 'Eine ehrlichere Digitalpolitik ist überfällig'
F 19.02.2019 20min 'Mauvaises notes pour le système d’e-voting suisse'
19.02.2019 Aargauer Zeitung 'Verändert das Internet unsere Demokratie?'
19.02.2019 nau 'E-Voting der Post lässt sich nicht schützen sagt Chaos Computer Club'
19.02.2019 suedostschweiz 'E-Voting unter Beschuss - ein Hacker knackt das System schon vor dem Test'
20.02.2019 20min 'Wie gefährlich ist E-Voting tatsächlich?'
20.02.2019 Beobachter 'E-Voting droht das Aus, bevor es richtig losgeht'
20.02.2019 Volker Birk b-log'Es gibt keine universelle Verifizierbarkeit, auch beim E-Voting System der Post nicht'
20.02.2019 Blick 'BS Parlament: Notbremse beim E-Voting'
20.02.2019 Parlamentsgeschäft 18.1083 'Antwort des Bundesrates auf Anfrage Zanetti: "E-Voting Kosten"'
20.02.2019 SRF 'E-Voting: Quellcode der Post geleakt'
21.02.2019 20min 'E-Voting schadet dem Image unserer Demokratie'
21.02.2019 telebasel 'Parlament zieht beim E-Voting die Notbremse'
22.02.2019 BZ Basel 'E-Voting-Notbremse kostet Basel-Stadt mehrere Millionen Franken'
23.02.2019 Berner Zeitung 'Hackt die Post'
24.02.2019 nau 'E-Voting führt zu Schoggi-König – oder zum Funiciello-Martullo-Fight'
24.02.2019 heise 'Die Schweiz kurz vor dem Härtetest ihres E-Voting Systems'
F 24.02.2019 24heures 'Payés pour pirater le vote électronique de La Poste'
25.02.2019 Digitale Gesellschaft 'Von der undurchdachten Idee zur Volksinitiative E-Voting Moratorium'
25.02.2019 Tagesanzeiger 'Ab heute wird das E-Voting System der Post gehackt'
25.02.2019 SRF 'E-Voting System der Post: Hacker sollen für Sicherheit sorgen'
25.02.2019 Tagblatt SG 'Start des öffentlichen Intrusiontests für E-Voting System der Post'
25.02.2019 Blick '2700 Hacker wollen Post angreifen'
25.02.2019 Bluewin 'Härtetest für E-Voting-System der Post läuft'
25.02.2019 Luzerner Zeitung 'E-Voting-System der Post wird einem Härtetest unterzogen'
F 25.02.2019 24heures 'Les hackers à l'assaut du e-voting de La Poste'
25.02.2019 Handelszeitung 'Post: Lackmustest für E-Voting'
25.02.2019 CNNMoney 'The real Attackers are laughing' says E-Voting sceptic Hernani Marques'
F 25.02.2019 tdg 'Les hackers à l'assaut du e-voting de La Poste'
25.02.2019 NZZ 'Der Quellcode des E-Voting-Systems ist problematisch, und das hat nicht nur mit Sicherheit zu tun'
25.02.2019 inside-it'Öffentlicher E-Voting-Hack startet mit Präzisierungen '
I 25.02.2019 mattinonline 'Gli hacker all'assalto del e-voting della Posta, 150'000 franchi in palio'
25.02.2019 'Schweizerische Post lässt sich hacken'
25.02.2019 watson 'Jetzt wird das E-Voting der Post gehackt – und die Hacker lassen sich nicht lange bitten'
26.02.2019 Tagblatt 'Euphorie um E-Voting ist vorbei: Kantone treten auf die Bremse
26.02.2019 Tagblatt 'E-Voting: Es geht ums Vertrauen in die Demokratie'
26.02.2019 Aargauer Zeitung 'Zweifel an der Sicherheit und Kostenbedenken: Euphorie um E-Voting ist vorbei'
26.02.2019 swissinfo 'E-Voting im Hackertest: Kritik an allen Enden'
26.02.2019 inside-it 'E-Voting-PIT: Welche Security-Standards ein Hacker überwinden muss '
26.02.2019 Arte TV 'Schweiz: E-Voting auf dem Prüfstand'
26.02.2019 Youtube 'Es geht um die Demokratie: Digitales, Cyber und Wahlsysteme: Hack the Democracy'


28.02.2019 inside-it 'E-Voting-Hack: Security-Experten zeigen sich uneinig '
28.02.2019 Die Zeit 'Ein Brief tuts doch auch'

Kommentare

Der Gesichtsverlust wiegt schwer. Das Parlament muss die Regierung dazu zwingen.

Es gibt auch E-Voting Befürworter, die die die Problematik sehen.
Die Oberhoheit unserer Demokratie soll einem zweifelhaften Konzern (scytl) überlassen werden?
Hier gibts Antworten auf die sog. Missverständnisse der E-Voting Gegner

Wer hat da was anderes erwartet? "Man würde ja eh nichts sehen". Ja eben!!!


Lesen Sie dieses Interview!
Abstimmungsbeobachtung bei E-Voting = Amtsgeheimnisverletzung ????? Was ist in die Kantonsbehörden des TG gefahren? Tweets

Auch bei den Mitteparteien wird man langsam kritisch!
So schlecht der Artikel, so hervorragend sind die Kommentare. Diese sind lesenswert!

Treffende Beschreibung der Situation!


Öffentlicher Hackertest mit 50000 Fr. Belohnung für die Hacker (150000.- gehen an die Post, die arbeitet im Gegensatz zu den Hackern ja nicht aus Spass)! Warum ist das eine Farce? Der amtliche Hacker Test soll ein Feigenblatt darstellen, um das Vertrauen der Bevölkerung zu erlangen. Die Sicherheit kann damit nicht bewiesen werden: Erstens ist die grosse Schwachstelle von E-Voting CH die Gesamtkonzeption mit dem ungeschützen Heimgerät. Davon wird hier nichts getestet. Und zweitens ist jedem Fachmann klar, dass sich die wirklichen Könner auf der Welt für diesen Test und für dieses vergleichsweise "Sackgeld" nicht outen werden. Professionelle Cyberwaffen sind ab einigen 100'000 Fr. auf dem Schwarzmarkt zu haben. Und drittens: Wer kann garantieren, dass das System im Herbst noch gleich ist wie jetzt im Frühling? Die offizielle Stellungnahme des Initiativkomitees dazu. Oder wie wärs mit etwas Basler Humor ?
Diese Allianz ist nicht unheilig, sie rettet unsere Demokratie!

inside-it: So, also die Sicherheit des Systems soll gar nicht bewiesen werden? Aber falls es noch unsicherer ist, als man geglaubt hat, dann möchte man offenbar mit etwas Hilfe der Öffentlichkeit wieder auf jenen unsicheren Stand zurück, den man sich vorgestellt hat!? Und hat diese Öffentlichkeit aber dann keinen Anspruch, die gefundenen Fehler und die entsprechenden Korrekturmassnahmen zu erfahren!? Ja, alle die Tests die zu einem Problem führen könnten, kennt man offenbar. Deshalb, sollen die jetzt nicht nochmals vorgeführt werden und sind deshalb verboten, denn sie würden wohl den friedlichen Ablauf dieses „nützlichen“ Tests stören. Ja man weiss offenbar auch, dass nicht nur „das System POST“ für die Sicherheit des E-Voting relevant ist, sondern auch alle Umgebungsfaktoren und Um-Systeme, wie z.B. der Computer zu Hause, das Druckersystem und der Mensch als Nutzer, als Betreiber, als Experte. Aber das möchte auch nicht testen, weil der Stimmbürger das ja mit der "Verifizierbarkeit“ selber prüfen kann. Und falls er das nicht richtig macht, ist er selber schuld!? 250000 Fr. sind viel zu wenig, um auch nur annäherungsweise eine vernünftige Angabe in Bezug auf den Sicherheits-Level des E-Voting zu machen, den wir unserer Demokratie gewähren wollen. Für eine solche, reine PR-Aktion des einzigen verbleibenden Anbieters, die praktisch gar nichts nützt und auch vermutlich den gewünschten Effekt – das Vertrauen zu erlangen – verfehlt, sind es viel zu viel.
Jetzt hat es die Glarner Regierung gemerkt, dass sie mit 60 kFR. weit daneben liegt.



Die Post hätte es lieber gehabt, wenn die Untersucher des Quellcodes sich nicht geäussert hätten...

















Die Basler haben's geschnallt!
Diese Rechnung (Kosten E-Voting) zu sehen wäre mal interessant... Sie wird wohl nie in brauchbarer Form kommen. Die Antwort des Bundesrates ist deutlich: "Wir vom Bund haben nichts mit den Kosten zu tun. Die Kosten entstehen aus dem Vertrag der Kantone mit der Post. Die Post wird ihre Kosten dann bekannt geben. Allerdings nicht im Detail." Und da sie ja die Zertifizierung schon hat, wird sie sich nicht in 'unnötige' Kosten für die Sicherheit stürzen...!?











Der Unterschied zwischen Kryptologie und Kalligraphie ist zwar oft nicht so klar. Aber Hauptsache, es gibt Leute, die das Ganze verstehen...



















inside-it: Schade, dass die Bundeskanzlei erst "in der Zukunft" die Cyber-Kompetenzen von VBS und BIT abruft. Hätte man das früher gemacht, wäre man wohl von der Idee des E-Voting, zumindest von dem in der heutigen Form ganz abgekommen! Leider hat man es damit versäumt, ein bei VBS und BIT übliches IT-Sicherheitskonzept zu erstellen, welches die Risiken bereits im Vorfeld aufgezeigt hätte. Man hätte zwingend alle Steakholders befragen müssen, ob sie bereit sind, das aufgezeigte Risiko zu tragen und zu verantworten. Dabei wäre u.a. auch aufgefallen, dass das Stimm-Volk einer der Stakeholders gewesen wäre. Jetzt gibt es nur noch das e-Voting-moratorium.ch.
Es gibt 3 Gruppen Experten:
- Die einen glauben, es könnte eigentlich gehen
- Die zweiten wissen, dass es nicht geht
- Dir dritten hoffen, dass es einmal gehen wird



2019-01 Die Volksinitiative wird lanciert

Kommentare
Ja richtig. Die intellektuelle Debatte sollte beginnen!
Die Hacker zeigen, wie sicher 'geschützte' Daten sind. Kann man auch für Erkenntnisse bei E-Voting brauchen.
Die Statistikzahlen sind unverständlich.
Sehen Sie die Risiken wirklich nicht, Herr Köppel ? Leserbrief in WW
Man beklagt die Aufgabe von CHVote, weil man die zusätzlichen Schwierigkeiten bei der Privatlösung POST sieht. Es werden ein paar richtige Erkenntnisse gemacht, allerdings findet man es nötig, dass der Staat alles Nötige investiert, um das E-Voting sicher und demokratisch zu machen. Was man nicht erkennt: wie weit weg "der Staat" von diesem Idealzustand nach 14 Jahren immer noch ist. Und es fehlt der Zweifel, ob sich das überhaupt bessern kann.
Damit ist die amerikanische Einflussnahme gesichert, falls wir auf das Zuger E-Voting-System wechseln...
Die Pressekonferenz findet in der Presse ein breites Echo. Die WE Collect Kampagne ebenfalls...



Hier wird erklärt, warum 'Experten' mit 'Experten' aneinander vorbeireden. Es handelt sich um Mathematiker, die ihre Theorie verteidigen und um IT-Spezialisten die die Umsetzung der Theorie durch Dritte in Frage stellen.





Der Professor weiss zwar wovon er spricht, aber in dieser Form wird das bestimmt falsch verstanden. Die Frage ist nicht, ob es möglich ist, sondern ob wir das haben. Und das tun wir nicht, auch nach 18 Jahren Investitionen und Testerfahrung nicht. Wieso soll das jetzt in 1 Jahr möglich sein? Aber selbst das theoretische Wissen unterliegt offenbar einer ständigen Erneuerung, wie die Spezifikation CHVote zeigt. Unabhängige Verifizierungsmethoden gäbe es ausserdem nur mit einer E2E-Sicherheit. Diese würde aber eine total andere Client/Server Architektur bedingen. Endgeräte müssten sämtlichen Sicherheitsanforderungen entsprechen. Die wären dann aber nicht von den heutigen Herstellern zu den heutigen Preisen zu haben. Und dann ist immer noch die Druckcode Geschichte nicht sicher. Darum gibt es nur diese Lösung!
Das müsste auch die letzten E-Voting-Fans von den bequemen Sitzen reissen! Sehr gute Analyse! Bravo, Adrienne Fiechter.
Der Kantonsrat SG wird Mitte Februar entscheiden. Die Regierung glaubt, dass man auch nach 18 Jahren noch weiter 'pröbeln' muss, bevor man zu einem Schluss kommt.



2018-12 Es geht ums Geld: Das Bröckeln der versteinerten Fronten...

In vielen deutschschweizer Kantonen regt sich der Widerstand. Man merkt dort, dass die Verantwortung für die Sicherheit auf die Kantone abgeschoben wird. Das Prestigeprojekt E-Voting ist es nicht wert, die Demokratie aufs Spiel zu setzen. Es ist erfreulich, dass dies immer weniger eine parteipolitische Frage darstellt und die Sachargumente langsam in den Vordergrund rücken.

Medienberichte
1.12.2018 Luzerner Zeitung 'Die Stadt Zug hat erfolgreich die digitale Abstimmung getestet'


3.12.2018 Suedostschweiz 'SVP stellt Fragen zum E-Voting'
3.12.2018 Medienmitteilung SVP ZH 'E-Voting: SVP fordert Übungsabbruch'

F 4.12.2018 Parlament Antwort an SR Sommaruga betr. Aufgabe des Kt. GE
4.12.2018 Limmattaler Zeitung 'Kanton Zürich stoppt vorerst Investitionen in E-Voting'
4.12.2018 Parlament PI 18.468 'Marschhalt beim E-Voting'
6.12.2018 suedostschweiz 'E-Voting ausgebremst: Landrat stoppt Planung'
6.12.2018 La Liberté 'Vers un initiative contre l'e-voting'
7.12.2018 suedostschweiz 'E-Voting ist schlecht'
7.12.2018 NZZ Der Regierungsrat hält sich nicht an die Vorgaben des Kantronsrates
10.12.2018 Frau Fehr setzt sich für eine Volksabstimmung zu E-Voting ein!
10.12.2018 Das Kantonsparlament will gar kein E-Voting mehr!
10.12.2018 Limmattaler Zeitung , 'Zürcher Kantonsrat spricht sich gegen E-Voting aus'
10.12.2018 inside-it 'Zürcher Kantonsrat bremst in Sachen E-Voting'
11.12.2018 Glarner Jungparteien zum E-Voting 'Die junge SVP, FDP und BDP des Kt. GL unterstützen unsere Volksinitiative!'
11.12.2018 Piratenpartei 'Referendumsfähiger Umlaufbeschluss: Aktive Unterstützung der eidgenössischen Volksinitiative «Für eine sichere und vertrauenswürdige Demokratie (E-Voting-Moratorium)»
12.12.2018 südostschweiz Glarner müssen länger auf E-Voting warten'
12.12.2018 Inside-it 'Nationalrat fragt nach Kosten des E-Votings der Post'
12.12.2018 Kt. AG Interpellation eines parteiübergreifenden Gremiums des Kantonsrates AG
12.12.2018 Kt. LU Anstrengungen eines Gremiums im Kt LU
14.12.2018 SRF 'Sicherheitsbedenken im Baselbieter Landrat'

16.12.2018 suedostschweiz 'Graubünden treibt E-Voting trotz Zweifel weiter voran'
18.12.2018 it-magazin 'Verein pro digitale Demokratie gegründet'


19.12.2018 Tagesanzeiger 19.12.2018 Studie: Stimmrecht für Auslandschweizer in Diskussion
19.12.2018 NZZ Bundesrat will E-Voting im ordentlichen Betrieb zulassen
F 19.12.2018 RFJ, 'Il n'y aura pas de vote électronique dans le Jura'
19.12.2018 Tagesanzeger, 'Bundesrat will E-Voting trotz Skepsis zulassen'
19.12.2018 SRF, Echo der Zeit 'Grünes Licht für umstrittenes E-Voting'
19.12.2018 NZZ 'Über 400 Hacker wollen Schweizer E-Voting-System knacken'

19.12.2018 SVP 'E-Voting ist unsicher und teuer – die SVP fordert deshalb einen Marschhalt '
F 20.12.2018 24 heures 'Une initiative contre le vote électronique sera lancée'
F 20.12.2018 RTS Die Linken wollen ein oeffentliches E-Voting in Genf
21.12.2018 irregular-expression.ch Kluge Antworten auf den Propaganda-Blog der POST
23.12.2018 Cybersecurity verlangsamen, E-Voting vorantreiben: schlecht für die Schweiz.
29.12.2018 Grossrat BS 'Motion betreffend Stoppen des Projekts "Ausdehnung von E-Voting"'


Parlamentsgeschäfte
04.12.2018 Parlamentarische Initiative, NR Zanetti, 18.468 'Marschhalt beim E-Voting'
11.12.2018 Anfrage, NR Zanetti, 18.1083: 'Kosten von E-Voting'


Die digitale ID ist sicher eine Verbesserung zur Benutzerfreundlichkeit. Damit ist aber weder die ganzheitliche Sicherheit garantiert, noch das Problem der Intransparenz gelöst. Auch gilt hier wieder: Die Begeisterung ist umgekehrt proporional zum Umfang der Kenntnisse. Blockchain löst zwar das Problem der zentralisierten Manipulation, bringt aber ein Reihe von praktischen und Ressourcen-Problemen. Wie das bei einer grossen Masse sich verhält, ist hier mitnichten getestet worden.

Die Kantone müssen selber schauen, wo sie ihre Ressourcen herkriegen...
Mehrheiten beginnen zu kippen...
Einige neue Leute haben sich zu den Gegnern gesellt...

Nach ZH bremsen nun auch die Glarner


Die Parlamentarier in ZH haben das Problem erkannt, die Regierung hofft jetzt auf das Volk, um das Prestigevorhaben durchzubringen.



Immer mehr politische Gruppierungen unterstützen unsere Bemühungen explizit...



In GL hört die Regierung auf den Landrat
...wird aber wohl nie eine konkrete Antwort kriegen, solange die Sicherheitsbedürfnisse nicht konkreter formuliert sind.
Konkrete kritische Fragen aus dem Aargauer Kantonsrat

Auch in Luzern regt sich Widerstand
Das Baselbiet hat sich lange bedeckt gehalten, angesichts der vehementen Promotoren im Stadtkanton. Jetzt scheint sich die Haltung zu klären.
Das Wappentier der Bündner prägt auch die Flexibilität ihrer Regierung
Der Widerspruch in sich selbst wird offenbar nicht erkannt: Digital="Keiner versteht's". Demokratie="Jeder soll mitreden können".
Würde das Problem auf Dauer etwas entschärfen...

Jetzt ist das Gesetz da. Aber die Einsicht beim Bundesrat nach wie vor nicht!
Mais les jurassiens l'ont remarqué !



Ein positiver Befund würde man auslegen: "Gut, dass wir das [jetzt auch noch] gefunden haben!", ein negativer: "Seht doch, das ist alles sicher!". Diese Aktion ist ein Propaganda-Coup der Promotoren. Die wirklich gefährlichen Gegner sind mit Sicherheit nicht dabei.







In Basel kriegt Frau Schüpbach-Guggenbühl jetzt parteiübergreifende Opposition (GPS, SP, FDP, unabh., LDP, SVP)



2018-11 Der Hack des CCC (*) und der Zusammenbruch des CHVote

Das Ereignis vom 3.11. zeigt, dass selbst längst bekannte Schwachstellen in der öffentlichen Umgebung keine Abwehr finden. Die Bundeskanzlei beschwichtigt und setzt einzig auf die individuelle "Verifizierbarkeit", die die digitale Mündigkeit der StimmbürgerInnen voraussetzt. Ist aber das eine realistische Annahme, wenn selbst Fachleute gegen längst bekannte Schwachstellen offenbar nichts tun? Der Kt. GE zieht am 28.11 die Reissleine. Er sagt, "wegen den Kosten". Ja es sind die Kosten, die aufgrund der Sicherheitsbedürfnisse anfallen würden, so man diesen denn gerecht werden wollte!

Letzte eigene Arbeit/ Mon dernier travail / Il mio ultimo lavoro
01.11.2018 E-Voting: Wer trägt die Verantwortung, wenn etwas schiefläuft? [4 Seiten]

Medienberichte
(*)02.11.2018 SRF 'Hacker finden Schwachstelle im grössten Schweizer E-Voting-System'
(*)02.11.2018 NZZ 'Hacker finden Schwachstelle in Genfer E-Voting-System'
(*)02.11.2018 SRF 'Kann E-Voting komplett sicher sein, Herr Baeriswyl?'
(*)02.11.2018 SRF 10vor10 Beitrag [5 min]
(*)03.11.2018 B's Log 'Warum E-Voting immer noch keine gute Idee ist'
(*)03.11.2018 03.11.2018 RTS 'Le canton de Genève pointé du doigt sur les failles du vote en ligne'
(*)03.11.2018 SRF Die Präsidentin der Staatsschreiberkonferenz äussert sich zu den Problemen mit dem grössten E-Voting-System der Schweiz.
(*)03.11.2018 SRF 'Trotz Kritik: St. Gallen hält an E-Voting fest'
(*)03.11.2018 Youtube Die Meinung von Christoph Blocher zu E-Voting [5min]
(*)05.11.2018 swissinfo 'Genfer E-Voting-System geknackt'
(*)05.11.2018 Die Ostschweiz 'Junge SVP fordert sofortiges Moratorium für E-Voting'
(*)05.11.2018 Computerworld 'Genfer E-Voting-System verwundbar'
(*)05.11.2018 IT-Markt 'Sicherheitslücken bei Genfer E-Voting-Lösung entdeckt'
(*)06.11.2018 PC-TIPP 'Fachleute über Verwundbarkeit des Genfer E-Voting-Systems uneins'
06.11.2018 SRF 'Wie sicher sind die Midterms?'



(*)07.11.2018 Blick 'Pierre Maudet: E-Voting ist besser als sein Ruf '
(*)07.11.2018 Die Ostschweiz 'Das war kein Hack, das war nur eine Simulation'


(*)07.11.2018 Suedostschweiz 'Kanton wertet vermeintlichen Hackerangriff als ungefährlich'

(*)07.11.2018 BFH 'Schwachstelle im E-Voting-System'
08.11.2018 swissinfo 8.11.2018, 'Tessiner sagen nach leidenschaftlicher Debatte Ja zum E-Voting'


(*)07.11.2018 BFH 'Schwachstelle im E-Voting-System'


(*)09.11.2018 B's Log 'Wo die Bundeskanzlei falsch liegt'



11.11.2018 20Min 'Hacker sollen E-Voting testen'
12.11.2018 inside-it '250'000 Franken Prämie für E-Voting-Hack? '
12.11.2018 RTS '250'000 francs pour pirater le vote électronique suisse'
12.11.2018 JUSO Aargau 'Kein E-Voting mit Sicherheitslücken'
13.11.2018 0700 RSI Interview mit Claudio Luck CCC
16.11.2018 NASEM Das amerikanische Institut für Sicherheit empiehlt den Amerikanern die Rückkehr zum Papier!
16.11.2018 SGVW 'Die Schweizer Demokratie braucht eine öffentliche, digitale Infrastruktur'
(*)20.11.2018 Steigerlegaly 'Unsicheres E-Voting: Abmahnung an den CCC !'
(*)20.11.2018 Christian Folini zum Hacker Fall 'Antworten auf technische Fragen zu den im Schweizer Fernsehen behaupteten Schwachstellen im Genfer E-Voting System'
(*)20.11.2018 Volker Birk's blog Entgegnungen auf die falschen Behauptungen














21.11.2018 20 min 'Jura steigt in den E-Voting Zug ein'
(*)21.11.2018 inside-it 'E-Voting: Kanton Genf bedroht CCC mit Klage'
22.11.2018 Basler Zeitung 'Abstimmungs-Digitalokratie'
(*)22.11.2018 itmagazine 'Chaos Computer Club wegen Vorführung von E-Voting-Problemen abgemahnt '
(*)22.11.2018 PCTIPP 'E-Voting: Kanton Genf mahnt Chaos Computer Club ab'
(*)22.11.2018 Tagesanzeiger 'Alle E-Voting-Systeme der Schweiz sind unterwandert'
28.11.2018 Kt. SG 'Kanton SG beschliesst über ein Moratorium für E-Voting'
28.11.2018 RTS 'Der Kt GE investiert nicht mehr in seine E-Voting Plattform!'
28.11.2018 Die Ostschweiz 'Umstieg auf E-Voting-System der Post geplant'
28.11.2018 watson 'Paukenschlag beim E-Voting: Genf zieht seiner Online-Wahlplattform den Stecker, aber ...'
28.11.2018 NZZ 'Genf will eigenes E-Voting-System nicht weiterführen'
28.11.2018 NZZ 'Es braucht einen Marschhalt für E-Voting'
28.11.2018 SRF 'Schwarzer Tag für das E-Voting in der Schweiz'
29.11.2018 Aargauer Zeitung 'Genf steigt aus – ist dies auch das «Aus» für E-Voting im Aargau?'
29.11.2018 BAZonline 'Genf zieht Schlussstrich unter E-Voting-System'
29.11.2018 Luzerner Zeitung 'Weil Genf E-Voting abschafft: Kanton Luzern braucht neue Lösung'
29.11.2018 Bernerzeitung 'Kanton Bern prüft für E-Voting Kooperation mit der Post'
29.11.2018 Linthaler Zeitung, 'E-VOTING: SANKT GALLEN SETZT NEU AUF DIE POST'
30.11.2018 Radio Bern 'E-Voting nicht sicher'
30.11.2018 swissinfo 'Das E-Voting, das von Zug aus die Welt erobern soll'
30.11.2018 swissinfo 'Petition: E-Voting für alle Auslandschweizer'


Ein obligatorisches Referendum zum neuen Gesetz der politischen Rechte ist ein MUSS.

Mit einer einfachen Man-in-the-middle Attacke ist es dem CCC gelungen, das E-Voting des Kt.Genf zu hacken, d.h. den Datenstrom zu entschlüsseln und für Dritte sichtbar zu machen.

Herr Baeriswyl möchte die flächendeckende Verbreitung bremsen. Es sind aber bereits 200000 E-Voters und die Bundeskanzlei treibt das Projekt weiter voran. Er mahnt an, dass das System eine permanente Betreuung braucht. Die Kantone unterschätzen aber die Kosten davon.


Man höre: "Es ist nur ein Problem der Anwendung, nicht des E-Votings Systems!" D.h. E-Voting ist gut, nur die Umwelt ist schlecht! D.h. auch, der Mensch ist einfach zu dumm, aber wir werden ihn noch erziehen! Ist das das Demokratieverständnis der Präsidentin der Staatsschreiberkonferenz ?



Nein: Die Fachleute sind sich uneins mit den Behördenvertreter! Die Fachleute bei den Behörden nehmen nicht wirklich politisch Stellung!

Auch in den USA wird die Gefahr erkannt. Zwar sind die verwendeten Technologien verschieden, aber das Problem der Nicht-Beherrschbarkeit besteht genauso im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.

Die Befürworter von E-Voting blasen zum Gegenangriff: Der Benutzer hat die Verifizierbarkeit, er ist halt offenbar blöd, wenn er diese nicht nutzt!

Die Sicherheit des E-Voting besteht aus dem ganzen Prozess und nicht nur aus der (Un-)Möglichkeit zum "Hack" !.

Ungefährlich, "nur" auf eine falsche Seite umgeleitet! Was glauben Sie, was die Betreiber der falschen Seite damit anstellen könnten? Ja, den Finalisierungscode hätten sie vielleicht nicht faken können, aber mit einer Meldung, dass alles ok ist, hätten die wenigsten Leute bemerkt, dass ihre Stimme verloren ist! Und falls sie "richtig" abgestimmt hätten, hätte man den Datenfluss einfach unbemerkt an die richtige Adresse weitergesandt, und alles wäre ordnungsgemäss abgelaufen! Von wegen: „Abstimmung kann nicht manipuliert werden !“ Ausser, dass die Abstimmungseingaben natürlich gelesen werden konnten! Von wegen: "Abstimmungsgeheimnis nicht verletzt"!
Prof. Dubuis, BFH Biel: "Beim E-Voting der heutigen Form ist man auf die digitale Mündigkeit des Stimmbürgers angewiesen"

Volker Birk (CCC CH) stellt klar, mit welchen Falschaussagen die Bundeskanzlei die Bevölkerung zu beschwichtigen versucht. Sie stützt sich auf eine sog. "Expertengruppe" und veröffentlicht die Aussagen hier Aber dies hier ist der originale Schlussbericht mit unseren Kommentaren.

Der amtliche Hacker Test für 250k SFr. soll womöglich ein Feigenblatt darstellen, um das Vertrauen der Bevölkerung zu erlangen. Die Sicherheit kann damit nicht bewiesen werden: Erstens ist die grosse Schwachstelle von E-Voting CH die Gesamtkonzeption mit dem ungeschützen Heimgerät. Davon wird hier nichts getestet. Und zweitens ist jedem Fachmann klar, dass sich die wirklichen Könner auf der Welt für diesen Test nicht outen werden.


Ja und warum 'braucht die Demokratie' das? Müssen wir die Götter des Zeitgeistes befriedigen? Die CEO's von neuen Digitalunternehmungen möchten sich ihre Zukunft sichern. Der Bedarf muss aber offenbar noch herbeigeredet werden.

Herr Folini verliert sich in der Frage, ob und wann eine technische Massnahme so getroffen worden sei, wie in den Medien berichtet. Er attestiert aber auch, dass Fehler gemacht wurden. Diese Debatte geht an der eigentlichen Problematik vorbei, denn es gäbe Hunderte oder mehr solcher Diskussionen zu führen, um alle relevanten Probleme im Cyberraum in den Griff kriegen zu können. Das Problem ist vielmehr folgendes:
Die Promotoren des E-Voting sehen offenbar ihre Verantwortlichkeiten einzig in dem von ihnen entwickelten Erfassungs- und Auswertungssystem. Die Risiken, die durch die Lücken und Defizite der Internet-Infrastruktur, sowie diejenigen der daran angeschlossenen Benutzersysteme Tatsache sind, werden zwar vielleicht nicht ignoriert, aber im Endeffekt auf die Benutzer abgeschoben. Damit verkennen sie die politische Dimension eines solchen Vorhabens: es geht nicht nur - wie sonst meistens bei IT Projekten - darum, "zufriedene" Kunden zu haben, sondern die gesamt-gesellschaftlichen Risiken zu erfassen und transparent und exakt darzustellen. Das ist nicht geschehen, wohlweislich, weil damit die Akzeptanz akut gefährdet würde. Nicht zu ersparen ist somit der Vorwurf: Das Projekt -Management hat in Bezug auf die Umweltanalyse kläglich versagt.
Jura: In der Romandie ist man wohl weniger kritisch (?)
Kt. GE: Dümmer kann man nun wohl nicht mehr reagieren!
Ein Wort zu Blockchain...




St. Gallen beschliesst über ein Moratorium für E-Voting!
Der Kt. GE gibt seine Plattform auf: Nach der Entdeckung der Sicherheitslücke: Zu teuer, man überlässt das Feld der POST. Glaubt jemand, dass die Post das günstiger macht oder dass das System dort sicherer sei? Und wo bleibt jetzt die systemische Redundanz? Es verbleibt 1 Hersteller mit ausländischen Investoren... Das Argumentationsgebäude der E-Voting-Befürworter fällt in sich zusammen.

Was bedeutet die Aufgabe des CHVote für das E-Voting CH?








Die Auslandschweizer sollten vielleicht auch einmal zur Kenntnis nehmen, dass sie eine Minderheit darstellen, deretwegen wir nicht unsere demokratischen Errungenschaften aufs Spiel setzen wollen. Ausserdem tragen sie zu den Sicherheits-Kosten, die so ein E-Voting System generiert, kaum etwas bei.



2018-10 Der E-Voting Summit

Nach den für die E-Voting Befürworter erfolgreichen Parlamentsdebatten stand der E-Voting Summit am 23. im Zentrum des Geschehens, an dem sich zeigte, dass das Vertrauen der Stimmbürger zum zentralen Thema der Sache wird. Die Frage nach der Verantwortung bei Manipulationsvorgängen wird noch immer verdrängt.




Damit ist nicht zu rechnen, im Gegenteil !

Was tun, wenn jemand auf die Idee kommt und diese ironisch gemeinte "Chance" der Digitalisierung ergreift? Wie viele E-Voting Befürworter gäbe es dann noch?

Man hat die Konzepte der Mathematiker nicht vollständig umgesetzt...

Dies ist das Einstiegsdokument in das ganze Thema




Kommentare zu den Antworten des RR ZH vom 4.10.2018


Auswertung Feedback Kommentare
Für Herrn Baur liegt das Problem vom E-Voting in der fehlenden rituellen Handlung.
Kleinere Kantone beginnen zu bremsen...

Die Staatspolitische Kommission des Ständerates hat der parlamentarischen Initiative von SR Damian Müller 18.427 (FDP/LU) zugestimmt! FDP und SP gegen CVP des Bundeskanzlers. SR Müller propagiert einen dritten Weg. Aber welche Vision hat die FDP? Ein bisschen Manipulation ist okay? Was braucht denn die jetzige unsichere Lösung für einen "ordentlichen Betrieb"?

Für den ehemaligen Projektleiter des E-Voting CH genügt offenbar die theoretische Überprüfbarkeit. Die universelle Verifizierbarkeit besteht für ihn nur in der Auszählung und für die Übertragung braucht es zusätzlich die individuelle Verifizierbarkeit. Man ist also auf die Mitwirkung jedes einzelnen Stimmbürgers angewiesen. Diese Interpretation der Definition u.V. ist wissenschaftlich falsch und politisch irreführend. Sie muss universell sein, d.h. nicht abhängig von der Regel-Befolgung aller anderen.

Der Informatikprofessor Portmann hat sich auf Umfragen spezialisiert. Er hat herausgefunden, dass die Jungen Informatikmittel überwiegend toll finden und deshalb auch so abstimmen wollen. Über Risiken und Gefahren äussert er sich nicht.


Quellcode-Offenlegung: Ja eigentlich gut so. Aber was soll man sich davon versprechen? Freie Experten haben ja beliebig Zeit, Lust und Geld, Tools zu beschaffen um Fehler zu suchen, so nach dem Feierabend, oder? Oder geht es mehr darum, die Leute in falscher Sicherheit zu wiegen?
Promotion Aktion der E-Voting Befürworter mit Podiums-Diskussion mit Gegnern, Video 80 min
Man ist sich wenigstens in dieser Hinsicht einig: „Es geht um das Vertrauen des Stimmvolkes“. Während die Befürworter aber dies einfach durch Medienkampagnen erreichen wollen, sehen die Gegner unüberwindbare reale Gefahren, die nicht gebannt sind und daher auch weggeredet oder ignoriert werden sollten. Schliesslich zeigte sich, dass auch die Frage der Verantwortung für den Fall der Fälle nicht eindeutig geklärt ist.



2018-09 Die Parlamentsdebatte

In der Parlamentsdebatte vom September wird deutlich, dass die Sachargumente nur von wenigen wirklich verstanden werden, denn die Differenzen liegen grösstenteils auf den Parteilinien. Während die SVP wohl eher das schlechte Kosten/Nutzen-Verhältnis stört, ist es bei den Grünen eher die mangelnde Transparenz der demokratischen Vorgänge, die zum vehementen Engagement führt. Die Mitteparteien folgen meist den Argumenten der Regierung.

Letzte eigene Arbeit/ Mon dernier travail / Il mio ultimo lavoro
25.09.2018 Szenarien einer Manipulation in 4 Phasen [3 Seiten]


Was passiert dann genau, wenn es passiert?


Informationen des Initiativ-Komitees der Gegner

Die Eidgenössische Volksinitiative "Für eine sichere und vertrauenswürdige Demokratie (E-Voting Moratorium)" hat einen neuen Text (klicken)


Ein 5jähriges Moratorium mit Auflagen für eine Neukonzeption E-Voting scheint ein gangbarer Weg und wird breit unterstützt.


Kommentar




S. Diskussion in den Kommentaren


Euphorie und Naivität gehen Hand in Hand

Philosophen denken über die Folgen der Digitalisierung nach: Zu wenig Erwerbsarbeit, was machen all die Leute dann? Wo kommt das Geld her? Wird die Demokratie gestärkt oder geschwächt? Zu wenig gedacht haben sie an die wachsenden Betrugsmöglichkeiten, das sinkende Vertrauen in den Staat und an den steigenden Bedarf an Kräften, die dagegen angehen.



Die Russen mischen sich in Amerika's Wahlen ein. Die Amerikaner haben das schon über 80mal gemacht seit dem 2. Weltkrieg. Ein eindruckvolles Geständnis.


Kommentar

Nach der Snowdon Affäre liess der Bund diesen Bericht erstellen. Hier wird jetzt erstmals offiziell die Kritikalität eines E-Voting bestätigt und vom unkritischen Weiterausbau gewarnt.

Man sucht die Argumente PRO und CONTRA und stellt sie in den Zusammenhang mit den kantonsspezifischen Besonderheiten: Grösse des Kantons (Einwohnerzahl), Parteipolitische Zusammensetzung, Erfahrung mit E-Voting.
Joel Reber stellt fest, dass besonders in kleinen Kantonen das Missverhältnis Kosten/Nutzen im Vordergrund steht, wenn sie dagegen sind, während in den übrigen Gegner-Kantonen eher die mangelnde Sicherheit im Vordergrund steht. Wenn dieser Fakt erkannt wird, so ist die Wahrnehmung dominant gegenüber den anderen Argumenten. Befürworter von E-Voting sehen primär den „Zeitgeist“ als Hauptargument und nicht etwaige Kosteneinsparungen, die Bequemlichkeit oder die Auslandschweizerfrage.


Letzte Parlamentsentscheidungen, wer hat wie gestimmt ?

Letzte Abstimmungen

Kommentar

Abstimmungen vom 11.9.2018:
18.420 'Demokratie sichern (NR Glättli)' : 99:80 sind der Ablehnungsempfehlung der SPK gefolgt. Votum Glättli Video Hier die ganze Debatte.
17.471 'Moratorium E-Voting (NR Grüter)' : 98:80 sind der Ablehnungsempfehlung der SPK gefolgt. Votum Grüter Video Hier der Text.
Es gilt offenbar immer noch: SVP + GPS gegen den Rest. Die FDP macht (noch?) nicht mit. Die Anzahl der Abweichler ist 3-7, wobei einige sich nur enthalten. Einige wenige Sozialdemokraten haben den Kurs gewechselt. 16 Enthaltungen zeigen auch die Komplexität des Themas auf.

Die E-Voting Befürworter aus der Kommission bringen ihre bereits kommentierten Argumente und NR Jauslin betont, dass weder die Kantone noch der Einzelne verpflichtet werden, E-Voting zu nutzen. Er hat nicht verstanden, dass das Problem nicht der Zwang ist, sondern die Risiken der breiten Nutzung sind.